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Flüchtlinge: Aufregung in St. Emmeram

Im Pfarrheim St. Emmeram in Regensburg, in dem seit Wochen Flüchtlinge ausharren, wurde eine Tür ausgehebelt.

Im Pfarrheim St. Emmeram kamen die Flüchtlinge unter, die vor Wochen den Dom besetzt hatten. Doch will die Kirche, dass die Flüchtlinge das Pfarrheim verlassen. Foto: Waller
Im Pfarrheim St. Emmeram kamen die Flüchtlinge unter, die vor Wochen den Dom besetzt hatten. Doch will die Kirche, dass die Flüchtlinge das Pfarrheim verlassen. Foto: Waller

Regensburg.Für Aufregung sorgte am Dienstagnachmittag die Nachricht der Initiative nodeportationnowhere auf Twitter, der Sicherheitsdienst habe die Zugangstür zum Pfarrheim St. Emmeram aufgebrochen. Dort sind seit etwa drei Wochen die ehemaligen Dombesetzer untergebracht.

Das Bistum bestätigte auf Nachfrage, dass eine Tür zum Hof des Pfarrheims ausgehebelt wurde. Die Flüchtlinge hätten die Tür zugesperrt und den Schlüssel nicht mehr abgeben. Damit sei auch dem Bistum der Zutritt zum Pfarrheim verwehrt gewesen. „Diese Tür ist außerdem der Fluchtweg, wenn etwas passiert“, erklärt Jakob Schötz, Sprecher des Bistums.

Das Bistum hatte die Flüchtlinge vor kurzem aufgefordert, das Pfarrheim zu verlassen. Derzeit wird verhandelt. Als letztes Mittel käme eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch in Betracht. Laut Schötz gibt es aktuell aber noch keine Entscheidung, ob das Bistum zu diesem Mittel greift. (ri)

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