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Stadtpolitik

Streit um drei Referentenposten droht

Die Koalition will die Stellen der berufsmäßigen Regensburger Stadträte nicht ausschreiben; die CSU akzeptiert das nicht.

Um ihre Posten geht es (von links): Wirtschaftsreferent Dieter Daminger, Planungsreferentin Christine Schimpfermann und Kulturreferent Klemens Unger
Um ihre Posten geht es (von links): Wirtschaftsreferent Dieter Daminger, Planungsreferentin Christine Schimpfermann und Kulturreferent Klemens Unger Foto: Stadt/Ferstl

Regensburg.Um die Besetzung der Referentenstellen bei der Stadt bahnt sich am Donnerstag im Stadtrat ein handfester Streit an. Denn heuer enden die Amtszeiten von Kulturreferent Klemens Unger (zum 30. Juni), Planungs- und Baureferentin Christine Schimpfermann (zum 4. Oktober) und des Referenten für Wirtschaft, Wissenschaft und Finanzen, Dieter Daminger (zum 31. Dezember). Die Koalition will die Posten nicht ausschreiben; sie setzt nach unseren Informationen auf die bisherigen Amtsinhaber. Die CSU hingegen will das nicht akzeptieren und wird in der heutigen nichtöffentlichen Sitzung des Stadtrats eine Ausschreibung aller drei Stellen fordern. Dies erfuhr unser Medienhaus aus CSU-Kreisen. Zur Begründung wird unter anderem auf die Korruptionsaffäre verwiesen und auch auf mögliche Ungereimtheiten bei Stellenvergaben in der Amtszeit des suspendierten OBs Wolbergs. Es sei unter diesen Umständen transparenter und sinnvoller, die Referenten-Stellen auszuschreiben, hieß es aus CSU-Kreisen. (wn)

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