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Infrastruktur

In der Mackensenstraße kehrt Ruhe ein

Die Bauarbeiten im Bereich der Straße stehen kurz vor dem Abschluss. 624 000 Euro hat allein der neue Kanalbau gekostet.
Von Roland Ebner, MZ

Von Norden nach Süden wird die Mackensenstraße fertiggestellt.
Von Norden nach Süden wird die Mackensenstraße fertiggestellt. Fotos: er

Regensburg.Allerlei Unruhe hatten die Anwohner im Bereich von Landshuter- und Admiral-Scheer-Straße sowie Mackensen- und Admiral-Hipper-Straße seit dem Frühjahr zu ertragen: Baulärm, Umleitungen und auch Parkprobleme waren an der Tagesordnung. Mitte Oktober jedoch dürfte alles überstanden sein: Dann ist der Einbau von Kanal- und Versorgungsleitungen abgeschlossen, meldet die Pressestelle der Stadt auf Anfrage der Mittelbayerischen.

Die vorhandenen Kanäle im Sanierungsgebiet Graf-Spee-/Mackensenstraße stammten teilweise noch aus der Zeit um 1900. Nötig geworden sei deshalb eine bauliche sowie eine hydraulische Erneuerung mit größerem Durchmesser, macht die Stadt geltend. Eine Kostenschätzung des Tiefbauamtes geht bislang von 624 000 Euro aus.

Derzeit noch Restarbeiten

„Im Baustellenbereich werden Zugang zu Wohn- und Geschäftshäusern sowie Liefer- und Rettungsfahrten jederzeit ermöglicht“, betonte die Stadt bereits im Vorfeld der Maßnahme. Die „baubedingten Unannehmlichkeiten“ konnten freilich nicht ausgeschlossen werden. Die ausführende Firma Guggenberger sei jedoch „bemüht, diese auf ein Mindestmaß zu beschränken“.

Neben dem Hauptkanal wurden dann alle vorhandenen Regenrohre, Hausanschlüsse sowie Straßenentwässerungsleitungen neu gefasst und angeschlossen. Nach Beendigung der Arbeiten konnten alle neu verlegten Leitungen aufgrund des Planungskonzeptes inspiziert sowie gereinigt werden. Dies wiederum wirke sich positiv auf den Unterhalt sowie die Lebensdauer des Kanals aus.

„Die Kanalbauarbeiten sind – wie im Zeitplan vorgesehen – mittlerweile weitgehend abgeschlossen“, freut sich die Stadt. Dies betreffe ebenso die Erneuerung der Versorgungsleitungen (Wasser-, Strom-, Glasfaser), welche die Rewag parallel zu der städtischen Maßnahme in der Mackensenstraße in Angriff genommen hatte.

Im Bereich Admiral-Hipper-Straße laufen noch Restarbeiten.
Im Bereich Admiral-Hipper-Straße laufen noch Restarbeiten.

Im Bereich zwischen Landshuter- und Admiral-Scheer-Straße konnte die Mackensenstraße letzte Woche bereits wieder asphaltiert werden, wie sich die MZ überzeugen konnte. Im restlichen Straßenabschnitt laufen derzeit noch Restarbeiten. „Neue Randsteine werden gesetzt und Anfang Oktober kommt der neue Belag auf die Straße“, so Polier Ludwig Diermeier zur MZ. Die Arbeiten seien jedenfalls „so geplant, dass sie sukzessive von Norden nach Süden fertiggestellt werden und die Mackensenstraße jeweils im Anschluss in den kommenden Wochen wiederhergestellt werden kann.“

Für die Erneuerung der Straßenentwässerung fallen allerdings Straßenausbaubeiträge nach dem Kommunalabgabengesetz in Verbindung mit der städtischen Ausbau-Beitragssatzung an, erklärt die Stadt. Zahlungspflichtig seien die Hauseigentümer und bei Teileigentum die Wohnungseigentümer, nicht jedoch die Mieter.

Info-Schreiben zugestellt

Ein gesondertes Informationsschreiben der Stadtkämmerei sei vor Beginn der Kanalbaumaßnahme zugestellt, worden, betont die Stadt: „Wurde die Errichtung eines Kontrollschachts gemäß der Entwässerungssatzung der Stadt Regensburg erforderlich, wurden die Hauseigentümer gesondert von der Grundstücksentwässerung vor Beginn der Kanalbaumaßnahme informiert.“

Betroffen von der Straßenausbaumaßnahme seien lediglich zwei Grundstückseigentümer. Abgesehen von einem Reiheneckhaus in Privatbesitz seien sämtliche mehrgeschossige Wohnblöcke in diesem Bereich in der Hand einer gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft. Und: Ob es rechtlich überhaupt möglich sei, die Straßenausbaubeiträge auf die Mieter umzulegen, prüfe nicht die Stadt.

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