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Bildung

Paten fördern die Lesekompetenz

Auch an der Pestalozzi-Schule gibt es jetzt das Projekt Mentor. Die Freiwilligenagentur ist Kooperationspartner.

Eine Mentorin und ein Schüler lesen in einer Grundschule ein Buch. Foto: Maja Hitij/dpa
Eine Mentorin und ein Schüler lesen in einer Grundschule ein Buch. Foto: Maja Hitij/dpa

Regensburg.RegensburgDas Projekt „Mentor Regensburg – Die Leselernhelfer“ gibt es nun auch an der Grundschule Pestalozzi. Wie in einer Pressemitteilung der Freiwilligenagentur Regensburg informiert wird, lesen über 20 Kinder mit 13 Lesepaten. Den Anstoß dazu gab Renate Wienbreyer, Bildungsbeauftragte des SPD-Ortsvereins Südosten/Kasernen.

„Die Lesesozialisation von Grundschulkindern ist je nach Familiensituation sehr unterschiedlich“, stellt sie fest, „deshalb möchten wir aktiv dazu beitragen, die Lesekompetenz der Kinder im Stadtviertel zu fördern.“

Das Stadtteilprojekt Ost lieferte Informationen über den großen Bedarf im gesamten inneren Osten. Insbesondere die Pestalozzi-Grundschule wünschte sich hier Unterstützung. „Wir freuen uns sehr für unsere Kinder“, so Schulleiter Franz Wartner, „dass ein solches Projekt hier bei uns angeboten und vorangetrieben wird.“ Mit der Freiwilligenagentur Regensburg fand sich ein äußerst erfahrener Kooperationspartner, der bereits in acht weiteren Grundschulen, Nachmittagsbetreuungen und Horten das Projekt „Mentor Regensburg – Die Leselernhelfer“ durchführt.

„Wer lesen kann, ist im Vorteil und Lesen macht Spaß! Diese Erfahrungen wollen wir den Kindern vermitteln.“

Maria Simon, Leiterin der Freiwilligenagentur Regensburg

Aktuell passend zur Einführung des Leseprojekts erschien die Studie LEO der Fakultät für Erziehungswissenschaften der Universität Hamburg. Die Anzahl der Menschen mit einer geringen Literalität (einzelne Wörter können entziffert werden, nicht aber ein Satz im Überblick und Zusammenhang) ist demnach auf etwas über 6 Millionen gesunken. Deutschsprachige machen über 50 Prozent dieser Zahl aus. Wer lesen kann, erwirbt eine Schlüsselkompetenz für sein Leben. Wer nicht ausreichend gut lesen kann, dem ist die Chance zur gesellschaftlichen Teilhabe vielfach verwehrt. „Wer lesen kann ist im Vorteil und Lesen macht Spaß! Diese Erfahrungen wollen wir den Kindern mit unserem Leseprojekt vermitteln“, so Maria Simon, Leiterin der Freiwilligenagentur Regensburg. Wer eine Stunde Zeit in der Woche übrig hat, ist willkommen, sich bei der Freiwilligenagentur zu melden. Lesepaten sind gesucht! Kontakt: (0941) 599 388 620.

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