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Gehölzpflege

An der A 93 werden Bäume gestutzt

Auf der Autobahn zwischen Regenstauf und Regensburg-Nord kann es ab 15. Oktober zu Einschränkungen kommen.

Die Arbeiter müssen die Bäume zuschneiden, damit die Lärmschutzwand geprüft werden kann. Foto: Wolfram Kastl/dpa
Die Arbeiter müssen die Bäume zuschneiden, damit die Lärmschutzwand geprüft werden kann. Foto: Wolfram Kastl/dpa

Regensburg.Ab Montag, 15. Oktober werden an der A 93 in Fahrtrichtung Regensburg im Bereich Lappersdorf Gehölzpflegearbeiten bei der Lärmschutzwand durchgeführt. Auf der Regensdorfer Straße (R18) im Bereich zwischen Autobahnausfahrt Regensburg-Nord (Kreuzung Regensburger Straße) und Einmündung Pielmühler Straße (Jugendtreff Lappersdorf) kann es zu vorübergehenden Einschränkungen kommen. Die Arbeiten sollen in ca. drei Wochen abgeschlossen werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Autobahndirektion Südbayern.

Dies ist der zweite Abschnitt eines Pflegekonzeptes, mit dem die Autobahndirektion letztes Jahr begonnen habe. Im Zuge der turnusmäßig vorgeschriebenen Bauwerksprüfungen müssen Bauwerke, wie die rund drei Kilometer lange Lärmschutzwand im Bereich Lappersdorf, regelmäßig geprüft werden. Die Prüfung muss beidseitig erfolgen. Aufgrund des dichten Bewuchses könne jedoch derzeit auf der Rückseite der Lärmschutzwand keine ordnungsgemäße Prüfung durchgeführt werden. Um dies zu ermöglichen, muss der Bewuchs entlang der Lärmschutzwand auf einer Breite von zwei Metern entfernt werden.

Pflegekonzept über drei Jahre hinweg

Die Autobahndirektion Südbayern, Dienststelle Regensburg ,hat in Zusammenarbeit mit der zuständigen Autobahnmeisterei Pentling ein Pflegekonzept erstellt, das vorsieht, die Gehölzstreifen entlang der Lärmschutzwand in drei Abschnitten über drei Jahre hinweg zu pflegen und den zwei Meter breiten Streifen zwischen dem verbleibenden Gehölz und der Lärmschutzwand herzustellen. Darüber hinaus müssen geschädigte Bäume gefällt werden, um davon ausgehende Beschädigungen der Lärmschutzwand und eine Gefährdung des Verkehrs vorzubeugen. Zur Pflege müssen stellenweise Schneisen bis zum Böschungsfuß angeordnet werden, um einen Abtransport des Schnittgutes zu ermöglichen. Diese werden schräg zur Böschung ausgeführt, um den Sichtschutz auf die Lärmschutzwand zu erhalten.

Im Bereich von der Anschlussstelle Regensburg-Nord entlang der Regendorfer Straße (R18) bis zur Einmündung Pielmühler Straße beginnen die Arbeiten am 15. Oktober.

Der letzte Abschnitt ist 2019 geplant

Der erste Abschnitt von der Regendorfer Straße, Einmündung Pielmühler Straße, bis zum Parkplatz am Mühlweg wurde bereits 2017 durchgeführt. Der dritte und letzte Abschnitt vom Parkplatz am Mühlweg bis zum nördlichen Ende der Lärmschutzwand ist im Winter 2019/2020 geplant. In diesem Abschnitt sind im Frühjahr 2020 nach der Pflege auch Ersatzpflanzungen von Bäumen vorgesehen, um die rückwärtige Eingrünung der Lärmschutzwand zu verbessern. Die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Regensburg wurde über das Vorgehen unterrichtet.

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