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Projekt

Voller Einsatz für die Kirchengemeinde

Die Heckenschere und die Spachtel rotierte: 50 Regensburger Studenten des Elite-Studiengangs „Honors“ bewiesen Engagement.
Von Daniel Steffen, MZ

Die Studenten des Elitestudiengangs Honors brachten die Jugendräume und den Außenbereich der Kirche St. Lukas auf Vordermann. Diese Hecke bekam einen feschen „Schnitt“ verpasst.
Die Studenten des Elitestudiengangs Honors brachten die Jugendräume und den Außenbereich der Kirche St. Lukas auf Vordermann. Diese Hecke bekam einen feschen „Schnitt“ verpasst. Fotos: Daniel Steffen

Regensburg.Der Schweiß floss von der Stirn, aber die Freude an der Arbeit war den Studenten des Elitestudiengangs „Honors“ an der Uni Regensburg nicht mehr zu nehmen. Als „willkommene Abwechslung“ zu einem eng gestaffelten Studienplan sahen sie die Aufgabe, der sie sich an der ev. Kirche St. Lukas im Hiltnerweg stellten. Und jene Aufgabe sah vor, in und um die Kirche herum „klar Schiff“ zu machen. Das betraf sowohl das Interieur der Kirche als auch die Jugendräume und den Grünbereich mit den Hecken drumherum. Zwischen neun und 17 Uhr gingen die Studenten mit viel Herzblut ans Werk.

Der Spaß an der Gemeinschaft

„Ich finde die Aktion sehr gut, da alle Studenten mal miteinander ins Gespräch kommen können, wo ihnen doch sonst die Zeit zu fehlt“, nannte Alexander Lauf einen positiven Nebenaspekt. Er ist sowohl Mitglied des Jugendausschusses von St. Lukas als auch „Honors“-Student und hatte die entsprechenden Kontakte geknüpft. „Wir Studenten haben in jedem Sommersemester einen sozialen Projekttag. Mehrere Vorschläge wurden dafür eingebracht, so dass wir abschließend eine Entscheidung zu treffen hatten.“

Marietheres Dietz kümmerte sich auf dem Parkplatz um das Moos.
Marietheres Dietz kümmerte sich auf dem Parkplatz um das Moos.

Statt wahllos an die Arbeit zu gehen, schmiedeten die Studenten gemeinsam mit dem Jugendausschuss von St. Lukas einen detaillierten Arbeitsplan. Auch aus dem Grund, um sich gegenseitig nicht zu behindern und möglichst flott vorankommen. Ingesamt sechs Teams mit unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkten kristallisierten sich heraus.

Im flotten Tempo ging es voran

Johannes Hiemer beseitigte die alten Tapeten von den Wänden.
Johannes Hiemer beseitigte die alten Tapeten von den Wänden.

Eine sehr wichtige Arbeit leisteten die beiden „Jugendräume-Teams“ mit zusammen 15 Studenten: Sie räumten die Schränke aus, entfernten die Holzverkleidung von den Wänden, rissen die alten Tapeten ab, beseitigten Überreste mit dem Spachtel und bereiteten die Wände für einen Neuanstrich vor. Da viele Hände mit anpackten, ging die Arbeit flott voran.

Wie Gemeinde-Religionspädagogin Iris Tönnison erklärte, sollen die zwei Räume nach dem Geschmack der Jugendlichen im Herbst komplett neu gestaltet werden. Bis dahin müsste bei Spendenaktionen „Geld für eine neue Ausstattung gesammelt“ werden. Sie weiß die tatkräftige Unterstützung durch die Studenten sehr zu schätzen. „Leider ist es so, dass unsere älteren Jugendlichen momentan mit dem Abitur oder dem Studium beschäftigt sind. Da konnten wir die Renovierung nicht alleine in die Hand nehmen“, erklärte Iris Tönnison.

Alle Achtung: Viele Studenten machten beim Aktionstag mit.
Alle Achtung: Viele Studenten machten beim Aktionstag mit.

Auch der Grünbereich erfuhr eine Aufwertung. So mähte Lukas Bäuerle den Rasen, während sich gleich mehrere Studenten daran machten, die Hecken und überhängende Äste zu schneiden. Darüber hinaus bekam das Gerätehaus einen frischen Anstrich verpasst. Für sämtliche Materialkosten kam der Jugendausschuss auf.

Der fleißige Einsatz machte freilich hungrig und durstig. Aber auch um diese Angelegenheit wurde sich gekümmert. Die „Verpflegungsgruppe“ um Leiterin Sabrina Genz bekochte die Kommilitonen mit Chili con Carne sowie vegetarischem „Chili sin carne“, buk mehrere Kuchen und stellte jederzeit Getränke bereit.

Am späten Nachmittag war die Arbeit getan. Iris Tönnison staunte nicht schlecht über das Geleistete: „Ich bin den Tränen nah und total begeistert. Wahnsinn, da kann man einfach nur endlos dankbar sein.“

Die „Honors“-Elitestudiengänge

  • Fakultäten:

    Die ,,Honors‘‘-Elitestudiengänge sind in der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Regensburg angesiedelt.

  • Beste Absolventen:

    In den Fächern BWL, VWL und Wirtschaftsinformatik handelt es sich um eine Förderung für die besten Absolventen der ersten Bachelor-Studienphase.

  • Bewerbung:

    Im Masterstudiengang können sich Absolventen direkt auf das Masterstudium mit Honors bewerben. (Quelle: www.wiwi.uni-regensburg.de) (mds)

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