MyMz
Anzeige

Kreative treiben die OB-Kandidaten um

Acht Personen, die ab Mai im Chefsessel des Regensburger Rathauses sitzen wollen, diskutierten am Mittwoch im Degginger.
Von Heike Haala

Christian Omonsky (v. l.) moderierte die Debatte mit Ludwig Artinger (FW), Stefan Christoph (Grüne), Irmgard Freihoffer (Linke), Horst Meierhofer (FDP), Astrid Freudenstein (CSU), Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD), Benedikt Suttner (ÖDP) und Joachim Wolbergs (Brücke). Foto: Haala
Christian Omonsky (v. l.) moderierte die Debatte mit Ludwig Artinger (FW), Stefan Christoph (Grüne), Irmgard Freihoffer (Linke), Horst Meierhofer (FDP), Astrid Freudenstein (CSU), Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD), Benedikt Suttner (ÖDP) und Joachim Wolbergs (Brücke). Foto: Haala

Regensburg.Was schwebt Regensburger OB-Kandidaten eigentlich zum Thema Kultur- und Kreativwirtschaft vor? Mit dieser Fragestellung trafen die Organisatoren der Podiumsdiskussion vom Forum Kreativwirtschaft im Degginger einen Nerv. Bereits eine halbe Stunde vor der Veranstaltung hatte sich eine lange Schlange in der Wahlenstraße vor dem Kreativquartier gebildet. Die Veranstaltung war ausgebucht. Etwa 200 Gäste konnten der Diskussion laut Angaben der Veranstalter folgen, viele aber mussten auch wieder nach Hause gehen, weil sie nicht mehr eingelassen wurden. Nach zweieinhalb Stunden Diskussion war klar, wer bei den Anwesenden die Nase vorne hat, denn die Gäste konnten per Online-Tool auf die Frage antworten: Wen würden Sie als Oberbürgermeister für Regensburg wählen? 44 Prozent der 163 Teilnehmer stimmten für den suspendierten Oberbürgermeister Joachim Wolbergs (Brücke) ab, 26 Prozent für Astrid Freudenstein (CSU), zehn Prozent für Stefan Christoph (Grüne), sieben Prozent für Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD), sechs Prozent für Benedikt Suttner (ÖDP), vier Prozent für Horst Meierhofer (FDP), drei Prozent für Ludwig Artinger (FW) und null Prozent für Irmgard Freihoffer (Linke). Christian Omonsky, der den Abend moderierte, sagte noch: „Das ist keine repräsentative Umfrage.“

Das Degginger war rappelvoll. Foto: Haala
Das Degginger war rappelvoll. Foto: Haala

Während der Debatte zuvor hatten die OB-Kandidaten ihre Visionen für den Cluster umrissen. Meierhofer plädierte dafür, der Branche mehr Platz zu geben. Etwa, indem die Stadt diese Menschen ein halbes Jahr mit Geschäftsräumen unterstützt, in denen sie eine Idee ausprobieren können. Freihoffer tat dies ebenfalls, will den Zweig aber auch durch Vernetzung unterstützen. Christoph stellt sich die von Meierhofer vorgeschlagene Unterstützung sogar für zwei Jahre vor, etwa in den Leerständen in der Maximilianstraße. Artinger strich die Unterstützung heraus, die die bunte Koalition in den vergangenen Jahren bereits geleistet habe. Wolbergs skizzierte die Dringlichkeit, das Degginger schnell weiterzuentwickeln. Dem Zentrum solle das gesamte Gebäude in der Wahlenstraße zur Verfügung stehen. Suttner dagegen sieht den nächsten Schritt in den Stadtteilen, die in seinen Augen von der Branche profitieren könnten. Maltz-Schwarzfischer sagte, dass die Branche generell mehr Raum und Möglichkeiten benötige. Freudenstein legte das Augenmerk auf die Jugendlichen, die durch die Unterstützung der Branche ihre Affinität zur Digitalisierung kanalisieren könnten.

Weitere Nachrichten aus Regensburg finden Sie hier.

Aktuelles aus der Region und der Welt gibt es über den Facebook Messenger, Telegram und Notify direkt auf das Smartphone

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht