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Bildung

Labor und Forschung unter einem Dach

Bis Ende August 2020 soll das Projekt „Rubina“ in Regensburg fertig sein. Es soll junge Leute für Wissenschaft begeistern.
Von Lena Krieger und Marvin Welz

Bürgermeister Jürgen Huber und Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer beim Spatenstich für das Multifunktionsgebäude „Rubina“ Foto: Marvin Welz
Bürgermeister Jürgen Huber und Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer beim Spatenstich für das Multifunktionsgebäude „Rubina“ Foto: Marvin Welz

Regensburg.Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer gab zusammen mit Bürgermeister Jürgen Huber den Startschuss für den Neubau des Multifunktionsgebäudes mit dem Namen „Rubina“ in der Rudolf-Vogt-Straße. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Landrat Willibald Hogger setzten sie kürzlich bei strahlendem Sonnenschein den ersten Spatenstich. Der Neubau soll Ende August nächsten Jahres fertiggestellt sein. Die Verantwortlichen erwarten dort 12 500 bis 15 000 Besucher pro Jahr. Der Großteil der Gäste werden Schulklassen und Lehrkräfte sein.

Das Gebäude soll eine Kombination aus Labor und Forschungszentrum werden. Eine Heimat sollen hier einmal die Energieagentur Regensburg, ein Energiebildungszentrum und ein Schülerforschungszentrum finden. Im Fokus stehen die sogenannten MINT-Fächer: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. „Besonders bei Kindern und Jugendlichen soll auf spielerische und anschauliche Art die Lust auf naturwissenschaftliche Themen geweckt werden“, sagte die Bürgermeisterin.

Firmen präsentieren sich

Weiterhin entsteht hier ein Informations- und Erlebniszentrum für Energie und Nachhaltigkeit. Stadt und Landkreis übernehmen gemeinsam die Trägerschaft. Die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen ist ein zentrales Anliegen des Projekts. Regionale Firmen und Einrichtungen aus dem Bereich Energie, Klimaschutz und Nachhaltigkeit erhalten eine Möglichkeit zur Präsentation ihrer Konzepte.

Für Kinder und Jugendliche soll in dem Multifunktionsgebäude der Spaß im Vordergrund stehen. Dafür wird es etwa Kurse geben. Der Nachwuchs soll durch Freude am Lernen und Forschen an die wissenschaftlichen Themen herangeführt werden. Im Kinderhaus findet eine Kinderbetreuungseinrichtung Platz auf der insgesamt 800 Quadratmeter großen Fläche von „Rubina“.

Platz für Lösungen
„Als größtes Holzhaus in Regensburg ist Rubina ein Leuchtturmprojekt. Bürgerinnen und Bürger finden hier in Zukunft eine zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um Energie und Klimaschutz“, sagte Bürgermeister Huber. „Mit dem Projekt wird ein Zeichen für Energie und Klimaschutz gesetzt“, betonte die Bürgermeisterin. Die Energieversorgung des Gebäudes wird durch erneuerbare Energien gewonnen.

„Es ist ein Ort, um Lösungen für Anforderungen zu entwickeln, die uns jetzt und in Zukunft beschäftigen“, stellte Maltz-Schwarzfischer fest. Die Durchführung des Neubaus konnte im Dezember nach einem europaweiten Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb als Gesamtvergabe in Höhe von 14 Millionen Euro an die Firma Georg Reisch GmbH vergeben werden. Architekt ist Patrick Stremler.

Namensfindung

  • Wettbewerb:

    Seit Anfang Mai durften die Bürger Namensvorschläge einreichen. Der Arbeitstitel „Multifunktionsgebäude“ ist jetzt Geschichte.

  • Entscheidung:

    Die Jury entschied sich kürzlich unter 205 Vorschlägen für den Namen „Rubina“. Diese Abkürzung steht für die Anfangsbuchstaben von „Regensburg“, „Umwelt“, „Bildung“, „Innovation“ und „Nachhaltigkeit“.

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