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Konflikt

Container-Standort verärgert Winzerer

Während der Arbeiten am Feuerwehrhaus waren Glasbehälter neben der Grünabladestelle aufgestellt. Die wünscht man sich zurück.
Von Daniel Steffen, MZ

  • Die Arbeiten am Feuerwehrhaus-Anbau sind weitgehend abgeschlossen – und die Glascontainer an ihrem alten Standort zurück. Einige Winzerer sind damit jedoch nicht einverstanden. Fotos: Steffen
  • Ist die Grüngutsammelstelle der geeignetere Container-Standort?

Winzer. Sie sind wieder zurück – und nicht alle Winzerer können sich darüber freuen. Die drei Altglascontainer im Ortsteil stehen mittlerweile wieder auf ihrem alten „Stammplatz“ am Feuerwehrhaus. Da die Stadt bis vor Kurzem einen neuen Feuerwehrhaus-Anbau errichtet und den Außenbereich vor dem Gebäude neu gestaltet hatte, wurden die Container ausweichsweise neben der Grüngutsammelstelle aufgestellt. Die Sammelstelle befindet sich etwas abseits der Wohnbebauung in einer Zufahrtsstraße, die in die Nürnberger Straße (am Haus Nr. 260) mündet. Da die Arbeiten am Feuerwehrhaus weitgehend abgeschlossen sind, gehört diese provisorische Lösung wieder der Vergangenheit an.

Diese aber war eine „gute Idee“, urteilen einige Winzerer. Einerseits konnten sie Altglas und Grünabfälle „in einem Abwasch“ entsorgen, andererseits befand sich kein Spielplatz in der Nähe, in dessen Umfeld Scherben herumlagen.

Dies sei jedoch am Feuerwehrhaus der Fall, an dem sich ein kleines Basketballfeld befindet. Dies werde rege von Kindern zum Spielen benutzt, heißt es. Auch an der benachbarten Kapelle lägen Scherben herum, was „das Bild bei den dort stattfindenden Veranstaltungen stört“.

Vorsicht, Scherben?

So argumentiert jedenfalls der Winzerer CSU-Ortsvorsitzende Matthias Krieger, der mit seinem Anliegen an die Stadtverwaltung herangetreten ist. So habe er sich mehrfach an Annette Mücke, die Leiterin des Amtes Abfallentsorgung, Straßenreinigung und Fuhrpark, gewandt.

Insbesondere die „Verletzungsgefahr für Kinder“ durch Scherben führte er ihr gegenüber als Argument gegen den Standort Feuerwehrhaus ins Feld. Seinen Aussagen zufolge hätte sich „eine ganze Reihe von Familien, die in Winzer wohnen, gegen den Standort an der Kapelle ausgesprochen“. Auf das Thema sei er als CSU-Ortsvorsitzender mehrfach angesprochen worden. Mücke hab ihm zugesichert, sich „zügig um das Anliegen zu kümmern“.

Jüngst fand ein Ortstermin statt, an dem neben Stadträten der Christsozialen auch MdB Astrid Freudenstein (CSU) und die SPD-Landtagsabgeordnete Margit Wild teilnahmen. Geschlossen teilten diese die Meinung, dass der Ausweichstandort an der Grünabladestelle dem jetzigen Standort vorzuziehen sei.

Bürgermeister Jürgen Huber schaute sich die -Situation bei einem separaten Ortstermin an. Im Gespräch mit unserem Medienhaus sagte er zunächst, dass er den Standort Feuerwehrhaus für „geeignet“ halte. Der sei ortsnah und könne ohne Probleme angefahren werden.

Bürgermeister Huber will abwägen

Beim Standort an der Grünabladestelle seien diese Verhältnisse nicht gegeben. Trotzdem erklärte sich Huber bereit, einen alternativen Standort (wie den an der Grüngutsammelstelle) überprüfen zu lassen. Dies müsse durch mehrere städtische Abteilungen erfolgen. Er will in drei Wochen einen neuen Ortstermin anbieten, um die Ergebnisse der Überprüfung mitzuteilen.

Matthias Krieger zweifelt den Standort an.

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