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Bürgerversammlung

Winzer: Basketballfeld ist angedacht

Bislang gibt es einen Korb am Bolzplatz und einen an der Stockbahn. Dies mache so keinen Sinn, bemängelten Anwohner.
von Daniel Steffen, MZ

  • Auf der Stockbahn in Winzer gibt es nur einen Basketballkorb zum Spielen. Der zweite befindet sich am Fußballfeld nebenan. Dem soll nun durch Zusammenlegung Abhilfe geschaffen werden, Fotos: Steffen
  • Abfahrt von der B8: Anwohner wünschen eine Ausschilderung der Nürnberger Straße nach Hausnummern.
  • Für ein niedrigeres Tempolimit auf der B8 stehen die Karten schlecht.

Regensburg.Raser auf der B8, mehr Spielmöglichkeiten für Jugendliche und eine Badebucht am nördlichen Donauufer: Die Bürgerversammlung für die Stadtbezirke Steinweg-Pfaffenstein und Ober- und Niederwinzer-Kager war von Winzerer Themen geprägt. Rund 40 Bürger waren in die RT-Halle gekommen, um mit OB Joachim Wolbergs und der Stadtverwaltung über ihre Anliegen zu sprechen.

Zunächst kam das Thema Raser zur Sprache. So fragte ein Winzerer nach, ob nicht eine Lärmminderung für den Stadtteil möglich wäre. Konkret bezog er sich auf die Bundesstraße B8, auf der vor allem Motorradfahrer „viel zu schnell fahren“ würden. Sein Vorschlag lautete, ob man das Tempolimit in Richtung Kneiting nicht grundsätzlich auf 80 Stundenkilometer reduzieren könnte. Die Begrenzung auf Tempo 80 gelte nur in einem kleinem Abschnitt, dann könne man wieder die „vollen Hundert“ fahren.

Stadtplanerin Ute Hick-Weber machte seine Hoffnungen zunichte. „Die gemessenen Lärmwerte sind nicht so hoch, dass es Maßnahmen zur Lärmminderung erforderlich machen würde“, sagte sie. Grundsätzlich sei eine Lärmbeschränkung durch den Stadtrat durchsetzbar, müsse aber auf einer rechtlichen Grundlage – wie etwa erhöhte Lärmwerte – fußen.

Hoffnung für Basketballer

Ebenfalls in Winzer zeichnet sich eine Verbesserung der Sportmöglichkeiten ab. Wie der Familienkreis Winzer bemängelt hatte, gibt es zwar zwei Basketballkörbe im Stadtteil, doch stünden die auf zwei verschiedenen Plätzen. Somit sei kein „vernünftiges Basketballspiel“ möglich.

Gartenamt-Leiter Hans Dietrich Krätschell teilte mit, in dieser Sache im kommenden Jahr aktiv zu werden. So habe er vor, den Basketballkorb vom Bolzplatz entfernen zu lassen, damit sich das Basketballspiel auf der bestehenden Stockbahn konzentrieren kann.

FFW-Gerätehaus wird erweitert

  • Neue Stellplätze

    Das Gerätehaus des Löschzugs Winzer wird derzeit erweitert, „um ausreichende Lagerflächen zu schaffen“. Zudem entstehen für den Fuhrpark des Löschzugs zwei neue Stellplätze.

  • 45 Aktive

    Mit dem Abschluss der Baumaßnahme rechnet die Stadtverwaltung „noch in diesem Jahr“. Die Mannschaftsstärke des Löschzugs beläuft sich auf 45 Aktive, davon sind acht Feuerwehranwärter.

  • Wege und Bankplätze werden saniert

    Ein Teil der Wege auf den Winzerer Höhen sowie ausgewählte Bankplätze werden ab September vom Gartenamt saniert. Für die Maßnahme sind 49 000 Euro veranschlagt. (mds)

Da laut OB und Familienkreis „so gut wie nie Stockschießen gespielt“ wird, ist vorgesehen, die Banden der Stockanlage zu entfernen, um den Basketballern auf dem bestehenden Asphaltfeld Vorzug zu geben. Die Körbe sollen an den „Stirnseiten des Feldes“ positioniert werden.

Eine weitere Erleichterung soll es in Winzer für Autofahrer geben. Diese sind sich nach Auffassung vieler Anwohner unsicher, ob sie in den Stadtteil nach links oder rechts abbiegen sollen, wenn sie von der B8 kommen.

Es gebe keinerlei Informationen darüber, wie man sich bei welchen Hausnummern einordnen müsse. Der OB versprach deshalb, Schilder mit Hausnummer-Informationen an der Nürnberger Straße anbringen zu lassen.

Badebucht ist unwahrscheinlich

Wenig Hoffnung gibt es indes für eine Badebucht in Winzer. Anwohner Matthias Melzl hatte sich erkundigt, ob es nicht möglich wäre, das Nordufer der Donau mit einer kleinen Badebucht aufzuwerten. Laut Stadtverwaltung sprechen zu viele Faktoren dagegen. Anders als auf der gegenüberliegenden Seite sei das Nordufer stärker von der Erosion betroffen und falle deshalb steiler ab.

Ferner beeinträchtige so ein Vorhaben die Schifffahrt, da die Fahrrinne im Bereich Winzer dem Nordufer recht nah sei. Krätschell verwies hierbei auf die „größere Wassertiefe“.

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