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Dienstag, 21. August 2018 29° 3

Arena

Das Catering lief ohne Probleme

Am Freitag musste in der Continental-Arena keiner lange auf sein Bier warten. Die Wartezeiten blieben unter fünf Minuten.
Von Angelika Lukesch, MZ

Das Bier floss endlich schneller. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten an den Verkaufsständen in der Continental-Arena lief am Freitag reibungslos.

Regensburg.Die Schwierigkeiten mit dem Catering in der Continental Arena scheinen überwunden zu sein. Beim Heimspiel des SSV Jahn Regensburg gegen den FC Amberg war großer Unmut über Wartezeiten von über einer halben Stunde an den Getränke-und Essensständen entstanden, der sich in den sozialen Medien heftig über die zuständige Catering-Firma Party-Engel, die für den Betrieb zuständige Firma RBB (Tochter der Regensburger Stadtwerke) sowie den SSV Jahn entlud. Nachbesserungen wurden versprochen, die sich gestern beim Heimspiel des SSV Jahn gegen die SpVgg Bayreuth unter Beweis stellen mussten. Rund 7100 Zuschauer waren ins Stadion gekommen und strömten in der Halbzeit zu den Essens-und Verpflegungsständen. Dort bildeten sich zwar Schlangen, die wurden jedoch sehr schnell abgefertigt. Ein Zuschauer war ganz genau, er stoppte die Zeit, die er beim Warten in der Schlange verbrauchte, bis er zu seinem Bier kam. „Ich habe etwas mehr als drei Minuten gewartet“, sagte er zufrieden. Danach habe er noch die Zeit gestoppt, die derjenige, der als letzter an einer Schlange von cirka 15 Personen stand, gebraucht habe, bis er sein Bier in Händen halten konnte: fünf Minuten! Tatsächlich wurden am Freitagabend die hungrigen und vor allem durstigen Menschen von einem sehr flinken Personal und einer funktionierenden Schankanlage zügig bedient. Jahn-Fan Thomas Semmelmann aus Regensburg, den die MZ mit Bratwurstsemmel und Bier in der Hand während der Halbzeit befragte, zeigte sich mit dem nachgebesserten Service sehr zufrieden. „Das funktioniert jetzt alles sehr gut.“

Innerhalb von nur wenigen Minuten erhielten die Fans Getränke und Speisen.
Innerhalb von nur wenigen Minuten erhielten die Fans Getränke und Speisen.

„Der Ärmste der Armen“

Einen Verbesserungsvorschlag hatte er dennoch: „Ich würde es gut finden, wenn man besser kennzeichnen würde, an welchem Stand es nur Getränke und an welchem es Getränke und Verpflegung gibt“, regte Semmelmann an. Beim Blick in die Getränke-und Essensstände fiel gestern auch die große Dichte an Personalkräften auf, die Hand in Hand arbeiteten. Auch der wichtigste Mann im Stand hinter der Fankurve, nämlich derjenige, der das Bier zapft, war zufrieden: „Jetzt funktioniert die Schankanlage einwandfrei“, sagte er. Beim Heimspiel gegen den FC Amberg sei er der „Ärmste der Armen“ gewesen, denn alle hätten auf ihn geschimpft, als er das Bier nicht zapfen konnte, weil nur noch Schaum aus den Hähnen der Zapfanlage kam. Arena-Betreiber RBB, die Catering-Firma Party-Engel sowie der SSV Jahn begründeten das mit technischen Problemen und der extremen Hitze an diesem Tag. Diese Schwierigkeiten seien nun behoben, erklärten sie in einer Pressemitteilung vor dem Spiel gegen Bayreuth. Darüber hinaus waren sämtliche Getränke bis unmittelbar vor Öffnung der Continental Arena am Spieltag gekühlt gelagert worden. Eigens zu diesem Zweck hatte man ein Kühl-Lastfahrzeug eingesetzt, in dem die Bierfässer bis zum Anschluss an die Zapfanlagen gelagert worden waren.

Techniker überwachten Betrieb

Um eine Überhitzung komplett auszuschließen, wurden außerdem die Verkaufsstände mit Klimageräten ausgestattet. Spezialisierte Schanktechniker überwachten den Betrieb. Der Erfolg dieser Maßnahmen hat sich gestern prompt eingestellt. Auch wenn beim Spiel gegen Bayreuth rund 5000 Zuschauer weniger im Stadion waren als beim Heimspiel gegen Amberg, war klar ersichtlich, dass es so lange Wartezeiten wie beim Spiel gegen Amberg nicht mehr geben würde. „Wir waren zu zweit bei diesem Spiel gegen Amberg hier im Stadion und mein Freund ist schon in der 30. Minute rausgegangen, um uns ein Bier zu holen. Nach einer halben Stunde war er immer noch nicht da, das war natürlich nicht sehr schön, vor allem bei einem solchen Spiel. Aber heute lief das wirklich sehr gut und wir haben nicht länger als vier Minuten auf unser Bier warten müssen. Das Wichtigste ist doch immer, dass solche Fehler behoben werden. Das muss sich hier halt alles auch erst einspielen“, sagte ein junger Jahn-Anhänger aus Mintraching. Sein Fußball-Kumpel aus Regensburg stimmt ihm zu: „Hauptsache, jetzt funktioniert der Ausschank gut!“

Auch im Jahn-Fanforum gab es nach dem Spiel Lob. „Es ging alles reibungslos“, „erfreulich, dass es Fortschritte gegeben hat“ oder „die Versorgung/Verpflegung war gestern eine ganz andere Hausnummer, verglichen mit den bisherigen Spielen“, urteilten Fans dort.

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