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Die Grüne Au führt das Bogenschießen ein

Der Oberislinger Schützenverein ist gut gerüstet. Im Jubiläumsjahr wird eine elektronische Schießanlage angeschafft.

Erfreut war Robert Aukofer über seine Ernennung zum Ehrenschützenmeister der Grünen Au durch Schützenmeisterin Caro Merz. Sportleiter Martin Luxi und 2. Schützenmeister Florian Schuster gratulierten. Foto: Bernhard Gietl
Erfreut war Robert Aukofer über seine Ernennung zum Ehrenschützenmeister der Grünen Au durch Schützenmeisterin Caro Merz. Sportleiter Martin Luxi und 2. Schützenmeister Florian Schuster gratulierten. Foto: Bernhard Gietl

Regensburg.Genau vor einem Jahr hat die Schützenmeisterin der Grünen Au, Caro Merz, ihren Vorgänger Robert Aukofer im Amt abgelöst. Nun hat sie souverän ihre erste Jahresversammlung geleitet. In deren Verlauf wurde Robert Aukofer einstimmig zum Ehrenschützenmeister ernannt. In seinen sechzehn Jahren an der Spitze und vorher schon als Vize hat er sich energisch, aber auch väterlich um seine Schützen gesorgt und den Verein weitergebracht. Als größte Leistung sind Vorbereitung und Durchführung der Fahnenweihe 2004 in Erinnerung, ein unvergessliches Fest für die Schützen und die ganze Dorfgemeinschaft. Gerade die lag Aukofer immer am Herzen.

In der Rückschau zeigte sich ein buntes Bild von Veranstaltungen für den Gesamtverein, aber auch speziell für die Jugend, die Damen und die Böllerschützen. Die Jungschützen haben sich neue Trainingsanzüge zugelegt, unterstützt von der Schreinerei Stefan Schroll. Der Islinger Kirta, bei dem alle zusammenhelfen, ist nicht mehr wegzudenken, auch in der Sektion beteiligt sich die Grüne Au regelmäßig, was Sektionsleiter Christian Berghammer gerne bestätigte. Sandra Gebhardt engagiert sich als Gaujugendsprecherin. Sportlich halten sich die Erfolge der Luftgewehrschützen derzeit zwar in Grenzen, wie Sportleiter Martin Luxi bedauerte. Gut stehe die Grüne Au allerdings in der Disziplin Zimmerstutzen da, hier belegt sie vordere Platzierungen in Sektion, Gau und Bezirk. Jürgen Fischer hatte sich sogar für die Bayerische Meisterschaft qualifiziert.

Dennoch haben sich die Verantwortlichen durchgerungen, eine elektronische Schießanlage anzuschaffen und damit nicht zuletzt die Jugend zu motivieren. So werde sicher der Aufwärtstrend fortgesetzt, den man bereits bei den Aufgelegt-Schützen verzeichnet. Immer mehr Senioren nutzen die Gelegenheit, durch diese Schießhilfe Erfolge zu erzielen. Damit gehe man bewusst in Richtung Zukunft, gerade in einem Jubiläumsjahr, denn die Grüne Au wird heuer 90 Jahre alt. Deshalb werde es nach den Worten des Sportleiters im Herbst einen Tag der offenen Tür geben, zu dem die neue Anlage in Betrieb sein wird.

Noch ein Novum gibt es: Das Bogenschießen wird eingeführt. Andreas Ehmann, für die Grüne Au Gaumeister mit dem Langbogen, referierte über die beiden Arten dieser Disziplin: die olympische, also mit Wettkampfambitionen, und die intuitive. Bei letzterer gehe es vor allem um therapeutischen Gewinn, um Konzentration, Loslassen und Gelassenheit. Bei beiden Arten brauche es Training. Luxi kündigt die ersten Versuche für das Frühjahr an. Über eine Reduzierung der hohen Gebühren für die Verlängerung der Böllererlaubnis sei von der Stadt noch keine Entscheidung gefallen, berichtet Stadträtin Dagmar Schmidl. Ein abschließender Bilderreigen, gezeigt von Bernhard Gietl, machte deutlich, dass das vergangene Jahr der Grünen Au durchaus Abwechslung bot. (mtl)

Preissschiessen

  • Die Taufscheibe

    von Julian Aukofer erhielt Jürgen Fischer für einen 115-Teiler.

  • Die Hochzeitsscheibe

    von Selina und Sebastian Aukofer holte sich Martin Luxi (150).

  • Geburtstagsschalen:

    Die Schale von Sigrid und Rudi Aigner, beide zum 70., verdiente sich Florian Schuster (121). Für sein 50-Teiler-Blattl bekam Philipp Greck die Schale von Sebastian Luxi (80 J.).

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