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Bildung

„LITTLEtech“ im Candis-Bildungscenter

Der „Pritschel-Faktor“ hilft zum Verständnis: Mit „LITTLEtech“ lernen Kinder, Naturwisschenschaft spielerisch zu erkunden.
von Roland Ebner

Kinder experimentierten konzentriert bei LITTLEtech im BiC Bildungscenter Candis. Foto: Cindy Peschke
Kinder experimentierten konzentriert bei LITTLEtech im BiC Bildungscenter Candis. Foto: Cindy Peschke

Regensburg.Bereits zum vierten Mal in Folge konnten im BiC BildungsCenter Candis Kinder ab fünf Jahren ihrem Forscherdrang Genüge tun: „LITTLEtech – Technik für die Kleinen“ heißt eine diesbezügliche Veranstaltungsreihe in Kooperation von junger Hochschule der OTH Regensburg, Stadtbücherei und Volkshochschule der Stadt.

Frühzeitig Begeisterung wecken

„Sie möchte Kindern „einen möglichst niederschwelligen Zugang zu Bildung ermöglichen“, erklärt Kathrina Czech vom Amt für Weiterbildung/Volkshochschule: „Durch frühzeitigen, spielerischen Umgang mit Naturwissenschaften und Technik soll die Begeisterung für naturwissenschaftliche Themen geweckt werden.“ Experimente zu Gasen, Schallwellen, Luft, Rückstoß und Magnetismus standen diesmal im Vordergrund.

Organisiert wurde das Projekt durch Dipl. Päd. Univ. Armin Gardeia, Leiter der Jungen Hochschule in Regensburg. Diese habe es sich zum Ziel gesetzt, allen Interessierten die Möglichkeit zu geben, in wissenschaftliche Zusammenhänge hinein zu schnuppern. Knapp zwei Stunden dauerte diesmal die Veranstaltung, bei der die Kinder viel selbst ausprobieren konnten und von den Dozenten die nötigen Erklärungen zu den verschiedenen Abläufen erhielten.

„Nach jedem Experiment wird mit den Kindern spielerisch nach einer Erklärung gesucht“, erläutert dazu Cindy Peschke von der Stadtteilbücherei im Candis. „Gemeinsam mit den Dozenten wurden durch Beobachtung Rückschlüsse gezogen und von den Studenten der Jungen Hochschule derart aufbereitet, dass jedes der Kinder die Experimente verstehen und eventuell Zuhause wiederholen kann“, so Peschke.

Dozent Andreas Adam betreute die Veranstaltung nun schon zum wiederholten Male und weiß: „Ganz besonders gut gefällt den Kindern der Versuch mit der selbstgebastelten Luftballonrakete.“ Hier lernen die Kinder das Rückstoßprinzip: „Aus dem Ballon strömt Luft und drückt ihn voran. Je praller der Ballon aufgeblasen wird, desto schneller bewegt er sich dann vorwärts.“

Besonders beliebt seien bei den Kindern auch Experimente mit Wasser und dem nötigen „Pritschel-Faktor“, berichtet Adam. Er nennt hier als Beispiel das Experiment zum Thema Magnetismus. Dabei dürfen sie mit Hilfe eines Magneten, einer Büroklammer und einer Wasserschale einen Kompass herstellen.

Experiment zum Einparken

Elisa (5 Jahre alt) hat das Experiment zum Thema Feuerlöschen am besten gefallen. Ein Teelicht wird in ein halb gefülltes Glas gesetzt und angezündet. Vorsichtig lässt man eine Brausetablette vorbei am schwimmenden Licht ins Wasser gleiten. Die Tablette löst sich, Kohlenstoffdioxid-Blasen steigen auf und löschen die Flammen. „Die Kerze wurde vom Sprudel gelöscht“, kommentiert Elisa.

„Das Experiment, wo man Einparken musste hat mir am besten gefallen“, verkündet Klara (6 Jahre) nach der Veranstaltung. Mit Klebemasse wurden Magneten auf Spielzeugautos geklebt. Bewaffnet mit weiteren Magneten durften die Kinder dann die Spielzeuge in aufgeklebte Parklücken manövrieren.

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