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Freizeit

Neue Skateanlage im Regensburger Osten

Ein Traum aus Beton am Jugend- und Familienzentrum Kontrast: Die Stadt erfüllte einen langgehegten Wunsch der Jugendlichen.
Von Therese Wimmer

Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (Mite) freute sich, den Jungs vom JUZ Kontast die neue Skateanlage zu überlassen. Foto: Wimmer
Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (Mite) freute sich, den Jungs vom JUZ Kontast die neue Skateanlage zu überlassen. Foto: Wimmer

Regensburg.Schon vor zwei Jahren hatten die Buben Denis, Dionis und Nico bei einer Jugendpartizipationsveranstaltung im Stadtteil vehement den Bau einer Skateanlage gefordert. Diesen Wunsch hat die Stadt jetzt erfüllt. Nun warteten die Jungen mit Freunden schon gespannt auf Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, die zusammen mit Annerose Raith, der Leiterin des Amts für kommunale Jugendarbeit und Alfred Merkel vom Gartenamt, die Bahn frei gab.

Skaten will gelernt sein

Hinter dem Jugend- und Familienzentrum Kontrast wurde die Anlage nach nur vier Wochen Bauzeit Mitte April fertiggestellt. Die Konzeption für die Skatebahn lag beim Gartenamt. Auch die Vormodellierungen und späteren Anpassungsarbeiten auf dem Gelände wurden von einem Auszubildenden-Bautrupp des Gartenamts geleistet. Das Fundament besteht aus immerhin circa 200 Tonnen frostsicheren Schotters. In der Skateanlage wurde außerdem eine Tonne Armierungseisen eingesetzt und dazu 100 Tonnen Beton, von Hand geglättet, verbaut. Ein Sachverständiger und Gutachter bestätigte die Mängelfreiheit der Anlage.

Das JUZ Kontrast

  • Träger:

    Das Jugend- und Familienzentrum Kontrast wird von der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg und der Stadt Regensburg getragen.

  • Angebot:

    Es ist Begegnungsstätte und Anlaufstelle für Menschen aller Altersgruppen. Auf der Internetseite findet man das aktuelle Programm – zum Beispiel für die kommenden Pfingstferien: www.kontrast-regensburg.de.

„Die Bahn hat einige Feinheiten und Kniffe, die Jungen müssen ihr Skateboard schon beherrschen“, verrät Alfred Merkel. Je nach Witterung treffen sich zehn bis zwanzig Jugendliche und junge Erwachsene bei der Skateanlage, die offen zugänglich ist.

Beim Toben und Spielen auf diesem Gelände werden außerdem keine Nachbarn gestört. Versteckt und doch gut mit der Buslinie 10 zu erreichen, liegt die neue Skatebahn im Stadtteil Hohes Kreuz an der Vilshofener Straße. „Skateboardfahren ist auch ein Mannschaftssport“, erklärt Alfred Merkel. „Die Jungen merken, dass sie aufeinander Acht geben müssen, nicht kreuz und quer fahren dürfen, dabei bringen sie sich gegenseitig was bei. Das stärkt das Gemeinschaftsgefühl.“

Angebote für alle

Eine Schutzausrüstung bestehend aus Arm- und Beinschonern sowie Helm, können die Jungen im „Kontrast“ ausleihen. „Wir haben den Bestand erhöht, um der Nachfrage gerecht zu werden“, sagt eine Mitarbeiterin des Jugendamts. Wie sie beobachtet, ist Skaten hauptsächlich ein Jungensport. Anscheinend seien Mädchen (noch) zu vorsichtig für die Stunts auf dem Skateboard.

Neben der neuen Skateanlage bietet das Jugend- und Familienzentrum Kontrast eine ganze Palette weiterer Möglichkeiten für Sport und Freizeitgestaltung und zu Betätigungen im musisch-kreativen Bereich. Es gibt ein großzügiges Outdoor-Sportgelände, eine Sporthalle mit Kletterwand, ein kleines Bistro sowie Gruppenräume. Angeboten werden unter anderem Ferienprogramme, Ausflüge, Kunst- und Kulturveranstaltungen sowie Koch- oder Sprachkurse.

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