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Gastronomie

Spitalgarten: Ein großer Umbau steht an

Bis 2018 soll die Modernisierung des Regensburger Lokals an der Donau dauern. Der Betrieb geht trotz der Baustelle weiter.

Trotz der Baustelle in der Gaststätte soll der Betrieb aufrechterhalten werden. Dafür gibt es „Baustellenpreise“.
Trotz der Baustelle in der Gaststätte soll der Betrieb aufrechterhalten werden. Dafür gibt es „Baustellenpreise“. Foto: Steffen

Regensburg.Im Zuge der Sanierungsarbeiten der vergangenen Jahre geht die St. Katharinenspitalstiftung nun den Gastro- und Hotelbereich an. „Wir versuchen bei all unseren Baumaßnahmen mit so viel Feingefühl wie möglich vorzugehen, um den historischen Charme der Gebäude oder Räume zu erhalten, gleichzeitig neu zu gestalten und insgesamt dabei den laufenden Betrieb der jeweiligen Abteilung nicht allzu stark zu beeinträchtigen“, beschreibt Spitalmeister Willibald Koller die Zielsetzung. Nach den Modernisierungen in den Bereichen des Seniorenheims, der Brauerei, des Archivs sowie der Komplettumstellung auf eine Hackschnitzelanlage steht nun die Gaststätte Spitalgarten im Fokus.

Alles wird modernisiert

Küche und Lager werden saniert und erweitert, die Sozialräume der Mitarbeiter auf den neuesten Stand gebracht. Der Schankbereich erhält einen direkten Anschluss an die Brauerei und zwischen Küche und Ausschank wird ein Servicepass eingerichtet, um Laufwege zu verkürzen und die Essensausgabe zu optimieren. Im Hotelbereich werden 13 Räume entstehen, die jeweils als Doppelzimmer genutzt werden können. Hierfür wird das Nebengebäude aufgestockt und ein vergrößerter Empfangsbereich mit Rezeption geschaffen. Der Brandschutz muss somit an die neuen Gegebenheiten angepasst werden. Für das gesamte Bauvorhaben liegen derzeit noch keine endgültigen Kostenübersichten vor, da noch einige Posten mit vorläufigen Zahlen besetzt sind – für Küche und Lagerräume inklusive entsprechender Lüftungs- und Kühlanlagen sind aber bisher 900 000 Euro veranschlagt. Bei erteilter Baugenehmigung starten die Arbeiten mit dem Ziel, die vorbereitenden Maßnahmen bis Jahresbeginn 2017 abgeschlossen zu haben. Von Januar bis Mai steht die Sanierung der Küche, von Mai bis September die des Gastraums auf der Agenda. Trotzdem bleibt der Gastbetrieb aber grundsätzlich aufrechterhalten. Die Wirtsleute Sperger bewirten in dieser Zeit mit leicht reduziertem Angebot und zu „Baustellenpreisen“. Der Gastraum wird in den jetzigen Katharinensaal verlegt, die Vorbereitung der Speisen läuft über das Stammwirtshaus der Spergers in Thalmassing.

2018 soll alles fertig sein

Die Wirtsleute Sperger haben in ihrem ersten Jahr in der Nachfolge der Familie Männer eine Belastung zusätzlich zu stemmen. Nach einem Jahr, in dem sie die Herausforderung des Biergartenbetriebs mit den fast 800 Sitzplätzen zum ersten Mal absolvierten, folgt nun also die nächste ungewohnte Aufgabe. Die Gaststätte und das Hotel sollen im Frühjahr 2018 fertig sein.

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