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Gastronomie

Spitalgarten erstrahlt in neuem Glanz

Der Spitalgarten in Regensburg präsentiert sich nach 18-monatiger Umbauzeit neu. Das Haus verfügt jetzt über 13 Hotelzimmer.
Von Tino Lex

Anton und Conny Sperger mit Spitalmeister Willibald Koller Foto: Lex
Anton und Conny Sperger mit Spitalmeister Willibald Koller Foto: Lex

Regensburg.Der Spitalgarten ist eines der Wahrzeichen Regensburgs. In der Gastronomie gehört er zu den schönsten Biergärten, die die Domstadt zu bieten hat. In den letzten 18 Monaten mussten die Gäste viel ertragen. Lärm, Staub, erschwerter Zugang – all das gehört jetzt der Vergangenheit an, denn die Umbauarbeiten im Spitalgarten sind beendet, die Traditionsgaststätte mit angegliedertem Hotel erstrahlt in neuem Glanz.

Architekt Karl „Kare“ Kefes hatte von Anfang an die Projektierung, Planung und Ausführung der Umbaumaßnahmen inne: „Es war wirklich nicht einfach, den neuen Trakt und den alten Trakt des Gebäudes perfekt in Einklang zu bringen.

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Die Bäder waren ein Problem

Vor allem die Bäder im alten Gebäude, die neu hinzugekommen sind, stellten ein Problem dar“, plauderte der sich derzeit in einer Art „Alkohol-Abstinenzphase“ befindliche Architekt und Vater des „Mundartfestivals“ in Stadtamhof aus dem Nähkästchen. Schwierig sei der Einbau der neuen Bäder deshalb gewesen, weil sie genau zwischen die bestehenden Balken eingepasst werden mussten. Eine sowohl statische als auch planerische Meisterleistung. Heraus gekommen sind jetzt zwölf Zweibettzimmer und ein Einbett-Zimmer, drei davon sind völlig neu gebaut, die anderen saniert. Früher waren die Radfahrer-Zimmer ziemlich spartanisch eingerichtet, mit der Dusche auf dem Gang. „Jetzt sind das vollständige Hotelzimmer“, schwärmt Wirt Anton Sperger.

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Der wichtigste Teil ist die Küche

Für ihn ist aber der wohl wichtigste neue Teil des Spitalgartens die Küche, die nach den neuesten technischen Möglichkeiten konzipiert und gebaut wurde. „Hier erinnert nichts mehr an früher. Dennoch sind wir froh, dass die Umbauarbeiten endlich abgeschlossen sind“, so der Wirt.

Eine Stiftungsbrauerei wie Spital erhält natürlich auch den Segen der Kirche: So weihte Domdekan Prälat Johann Neumüller die neuen Gasträume, Küche und Hotelzimmer, hängte zwei Kruzifixe auf und sprach den legendären Satz: „ Ein Gastgeber ist wie ein Feldherr: Erst wenn etwas schief geht, zeigt sich sein Talent.“ Spitalmeister Willibald Koller verriet, dass er jeden Tag auf der Baustelle war – und das war gut so: „Schön ist er , der Spitalgarten!“

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Die Ursprünglichkeit bewahren

  • Stammhaus:

    Der Spitalgarten liegt der Spitalstiftung als Stammhaus und Brauereigaststätte natürlich ganz besonders am Herzen. Vor 40 Jahren war der letzte Umbau.

  • Atmosphäre:

    Der Tenor lautete, so viel Technik und Modernität wie nötig, so viel Ursprünglichkeit wie möglich. Die Gaststätte sollte die altbekannte Wirtshaus-Atmosphäre bewahren.

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