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Kriminalität

Polizei meldet drei „Weihnachtsräusche“

Eine Fahrerin unter Drogen, ein auf dem Gehsteig Schlafender und ein streitendes Paar beschäftigten die Regensburger Polizei.

Die Polizei nahm zwei Trunkenbolde mit auf die Inspektion. Foto: Gross
Die Polizei nahm zwei Trunkenbolde mit auf die Inspektion. Foto: Gross

Regensburg.Mit „Weihnachtsrausch 1“, „Weihnachtsrausch 2“ und „Weihnachtsrausch 3“ übertitelte die Regensburger Polizeiinspektion Nord Am Protzenweiher am Sonntag ihren Pressebericht. Die Beamten wurden am Wochenende vor dem Heiligen Abend bisher zu drei Einsätzen gerufen wurden, weil mehrere Regensburger unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen auffällig wurden.

So kontrollierten die Beamten am Samstag, gegen 3 Uhr, in der Amberger Straße eine Regensburgerin. Sie zeigte bei der Kontrolle auffällige Merkmale und wurde eingehender kontrolliert. Ein Drogenschnelltest brachte dann einen Treffer auf Kokain und Amphetamin. Der Pkw der Dame wurde abgestellt und ihre Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Nach einer Blutentnahme durch den Arzt wurde sie entlassen.

„Sein Wellness-Aufenthalt bei der Polizeiinspektion Am Protzenweiher wird ihm natürlich in Rechnung gestellt.“

Stefan Wiesner, Polizeihauptkommissar über einen Übernachtenden in der Ausnüchterungszelle

Wenige Stunden später, gegen 6 Uhr, fanden Beamte der PI Nord in der Amberger Straße einen etwa 50-jährigen Regensburger, der auf dem Gehweg seinen Rausch ausschlief, weil er seinen Hausschlüssel verloren hatte. Aufgrund der niedrigen Temperaturen war er stark unterkühlt und es bestand eine erhebliche Gesundheitsgefahr für ihn. Deshalb nahmen ihn die Beamten in Gewahrsam und führten ihn einer ärztlichen Behandlung zu. Nachdem er sich bei der Polizei aufgewärmt hatte und seinen Rausch ausgeschlafen hatte, wurde er gegen 16. Uhr wieder entlassen. Sein Wellness-Aufenthalt bei der Polizeiinspektion Am Protzenweiher wird ihm natürlich in Rechnung gestellt.

Weiter ging es für die Beamten dann am Samstagabend, gegen 20 Uhr, in der Alten Nürnberger Straße. Ein amtsbekanntes Paar hatte einen lautstarken Streit. Es flogen die Fetzen, meldet die Polizei. Gegenüber der herbeigerufenen Polizei wiegelten die beiden Beteiligten jedoch ab und wollten von Straftaten nichts wissen. Dennoch verließ der männliche Part die Wohnung, um sich anderweitige Ablenkung zu suchen. Jedoch kehrte er bereits gegen 21 Uhr, in stark alkoholisierten Zustand, zurück. Da er seinen Schlüssel zu Hause vergessen hatte und seine Gefährtin nicht öffnete, trat er einfach das Kellerfenster einer benachbarten Wohnpartei ein und gelangte so ins Haus. Nachdem ihm immer noch nicht geöffnet wurde, trat er dann auch noch die Wohnungstür zu seiner eigenen Wohnung ein. Nun war es genug und er durfte seinen Rausch in einer Haftzelle der Polizei ausschlafen. Der 33-jährige Regensburger wird sich wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch rechtfertigen müssen.

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