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Verkehr

Tempo 30 in der Weißenburgstraße kommt

Der Stadtrat beschloss die neue Regelung. Auf diese Weise soll Regensburg einem eventuellen Dieselfahrverbot entgehen.
von Heike Haala

Die Weißenburgstraße ist eine der Hauptverkehrsadern am Rande der Innenstadt. Trotzdem soll hier bald Tempo 30 gelten.  Fotos: Haala
Die Weißenburgstraße ist eine der Hauptverkehrsadern am Rande der Innenstadt. Trotzdem soll hier bald Tempo 30 gelten. Fotos: Haala

Regensburg.Noch in diesem Jahr soll es in der Weißenburgstraße ein neue Regelung geben. In dem Abschnitt zwischen Bruderwöhrdstraße und Greflingerstraße soll die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 50 auf 30 Stundenkilometer heruntergesetzt werden. Weiterhin soll es hier eine ÖPNV-Schleuse geben. Das beschloss der Planungsausschuss während seiner vergangenen Sitzung.

Hier soll die Regelung gelten

Die Stadt tut das, weil die Südrampe der Nibelungenbrücke gleichzeitig auch einer der neuralgischen Punkte in Sachen dreckige Luft in Regensburg ist. So hat die Stadt für das Förderprogramm „Sofortprogramm Saubere Luft 2017 bis 2020“ Immissionsberechnungen erstellen lassen. Demnach wird der Stickstoffdioxidgrenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter hier überschritten. Der Wert an dieser Stelle liegt bei 47. Wegen dieser Überschreitung hat die Deutsche Umwelthilfe Klage gegen den Freistaat Bayern erhoben, an deren Ende auch ein Fahrverbot für Dieselkraftfahrzeuge in dem Straßenabschnitt bei der Nibelungenbrücke stehen könnte. Die neue Regelung – so die Hoffnung in der Verwaltung – könnte dies verhindern.

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Tempo 30 an Regensburger Einfallstraße

Die Schadstoffbelastung bei der Nibelungenbrücke ist zu hoch. Deswegen müssen Autofahrer hier bald auf die Bremse steigen.

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