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Wettbewerb

Kunstwerke aus Schülerhand im DEZ

Die „Jugend malt und zeichnet“: Das Donau-Einkaufszentrum Regensburg stellt ausgezeichnete Bilder aus.

Auch heuer gibt es wieder viele qualitativ hochwertige Exponate zu sehen. Foto: Stoiber
Auch heuer gibt es wieder viele qualitativ hochwertige Exponate zu sehen. Foto: Stoiber

Regensburg.1400 ausgezeichnete Bilder zeigen den Wert einer ganzheitlichen Erziehung. Zum Finale des Wettbewerbs „Regensburger Jugend malt und zeichnet“ präsentiert das Donau-Einkaufszentrum die Preisträger/-innen aus allen Schul- und Altersstufen. Ein gutes Bild sagt manchmal mehr als tausend Worte. Dieses alte Sprichwort gilt umso mehr, wenn besondere Motive oder Momente nicht einfach mit schnellen Klicks auf dem Smartphone, sondern mit Aquarellfarben oder dem Kohlestift festgehalten werden. Nur: Während Handys oder Pads allgegenwärtig sind und Photoshop-Tools für Instagram-Posts oder YouTube-Clips in Millisekunden professionelle Ergebnisse liefern, bleibt an den Schulen immer weniger Zeit für die Vermittlung „handwerklicher“ Kreativtechniken.

Die Initiatoren des Wettbewerbs „Regensburger Jugend malt und zeichnet“ um den früheren Geschäftsführer im Donau-Einkaufszentrum, Max Vielberth, haben diese schleichende Entwertung unseres Bildungsspektrums schon 1968 kommen sehen. Seit nunmehr 51 Jahren sensibilisieren sie die Öffentlichkeit mit einem pragmatischen Ansatz für den hohen Wert der Kunsterziehung: Indem sie Kulturpolitikern, Pädagogen und Eltern die beeindruckende Fantasie und Fähigkeit von Kindern und Jugendlichen buchstäblich vor Augen halten. Und zwar an einem der meistfrequentierten Plätze der Stadt – den Ausstellungsflächen im größten Shopping Center der Region.

Private Ressourcen eingesetzt

Das gemeinsame Anliegen engagierter Persönlichkeiten bzw. Partner aus der Vereinigung der Kaufleute im Donau-Einkaufszentrum, der städtischen Kulturpolitik und des Berufsverbandes Bildender Künstler (BBK) machte den Malwettbewerb zu einer der erfolgreichsten Initiativen dieser Art in Europas Schullandschaft. Was ohne den großzügigen Einsatz privater Ressourcen kaum darstellbar gewesen wäre.

Über Jahrzehnte hinweg entstanden im Kunstunterricht rund eine halbe Million Beiträge für den Wettbewerb. Rund 5000 besonders gelungene Werke aus allen Schulgattungen wurden heuer eingereicht und von einer kundigen Jury aus Kunsterziehern, Künstlern und kunstsinnigen Kaufleuten bewertet. 1400 Zeichnungen, Aquarelle und Acryl-Bilder sind nun ab dem 26. Juni im Rahmen der öffentlichen Präsentation im Donau-Einkaufszentrum Regensburg zu sehen. Das Finale beginnt traditionell mit der Preisverleihung vor großem Publikum, bei der das Können junger Künstler/-innen mit Einkaufsgutscheinen anerkannt wird. Mit im Fokus steht dabei natürlich das Motiv für das Wettbewerbsplakat 2019 – gestaltet von Max Born, Klasse 7 b, Realschule Obertraubling.

Fundament von Gründern gelegt

„Das von den Gründern Dr. Johann Vielberth und Max Vielberth gelegte Fundament ermöglichte es, den Wettbewerb über fünf Jahrzehnte hinweg zu organisieren. Es ist jedes Mal ein besonderes Erlebnis, bei der Ausstellungseröffnung in die stolzen Gesichter der Preisträger zu blicken. Alle Organisationspartner freuen sich, auch heuer eine große Anzahl qualitätsvoller Exponate zeigen zu können“, so Center-Manager Thomas Zink. Er wird gemeinsam mit Stadtrat Dr. Thomas Burger Schüler Eltern und Lehrer begrüßen. Musikalisch umrahmt wird die Premiere von der Bigband des Albrecht-Altdorfer-Gymnasiums sowie des Regental-Gymnasiums.

Kunstwerke aus Schülerhand

  • Ausstellung:

    1400 Bilder werden ab dem 26. Juni im Donau-Einkaufszentrum zu sehen sein. Die Preisverleihung findet vor großem Publikum statt. Die Bilder sind bis zum 3. Juli zu sehen

  • Der Wettbewerb:

    Er heißt: „Regensburger Jugend malt und zeichnet.“ Der Wettbewerb wurde vom früheren Geschäftsführer im Donau-Einkaufszentrum Max Vielberth ins Leben gerufen.

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