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Besuch

Christkind ließ Kinderaugen leuchten

Das fürstliche Christkind brachte kranken Kindern in der Hedwigsklinik in Regensburg ein kleines Geschenk vorbei.
Von Angelika Lukesch

Das fürstliche Christkind besuchte kranke Kinder. Foto: Stefanie Kraus
Das fürstliche Christkind besuchte kranke Kinder. Foto: Stefanie Kraus

Regensburg.In der Adventszeit freuen sich alle Menschen auf Weihnachten. Man geht gemeinsam Geschenke einkaufen, bewundert die hellleuchtenden, romantischen Straßenbeleuchtungen und besucht die Weihnachtsmärkte in der Stadt. Eine Knackersemmel mit allem, ein Glühwein und vielleicht eine Dampfnudel mit Vanillesoße versüßen allen gesunden Weihnachtsmarktbesuchern die Wartezeit, ehe das Christkind kommt. Doch wie ist diese schönste Zeit im Jahr für diejenigen, die diese Zeit im Krankenhaus verbringen müssen?

Christkind besucht kranke Kinder

In der Hedwigsklinik gibt es viele kleine Patienten, die die Adventszeit im Krankenhaus verbringen müssen. Da sie krank sind, haben sie auch gar keine Möglichkeit, die Weihnachtsmärkte zu besuchen oder auf den Romantischen Christkindlmarkt auf Schloss Thurn und Taxis zu gehen. Damit diese Kinder nicht traurig sind, weil sie am Weihnachtstreiben so gar nicht teilnehmen können, besuchte das fürstliche Christkind Julia Obermeier die jungen Patienten in der Hedwigsklinik. Für die kleinen Kranken bedeutete der Besuch des Christkinds eine große Aufregung. Und natürlich wollte jedes Kind das wunderschöne Christkind mit seinem weiß-goldenen Glitzergewand sehen.

Aktion

Ein neues Christkind feierte Premiere

Am Tag des Waldes beim Romantischen Weihnachtsmarkt fiel der Auftritt beinah aus. Eine junge Frau sprang kurzfristig ein.

Das fürstliche Christkind sprach mit den Kindern und erkannte, wie tapfer die Kleinen mit ihrem Schicksal umgehen. Von Zimmer zu Zimmer ging das Christkind und unterhielt sich mit den kleinen Patienten, sprach ihnen Mut zu und erzählte von Weihnachten. Einige der besuchten Kinder zeigten sich sehr mutig und wagten es, mit dem Christkind zu plaudern. Andere Kinder jedoch waren sehr schüchtern und hatten großen Respekt vor diesem himmlischen Besuch. Doch das fürstliche Christkind nahm den Kindern die Scheu und sprach mit ihnen, bis sie über das ganze Gesicht strahlten.

„Der Besuch des Christkinds trägt sicherlich zur Heilung bei!“

Dr. Christian Knorr, Chefarzt Kinderchirurgie/-orthopädie

Für die Ärzte an der Hedwigsklinik bedeutet der Besuch des Christkinds etwas Besonderes, denn glückliche Kinder werden schneller gesund. „Der Besuch des fürstlichen Christkinds ist eine gute Gelegenheit, um die Wartezeit auf Weihnachten zu verkürzen, und er trägt sicherlich auch zur Heilung bei. Wir hoffen natürlich, alle Patienten bis zu den Weihnachtsfeiertagen entlassen zu können“, sagte Dr. Christian Knorr, Chefarzt der Klinik für Kinderchirurgie und Kinderorthopädie.

Leckereien für die Kinder

Das fürstliche Christkind hatte natürlich bei seinem Besuch in der Hedwigsklinik für alle jungen Patienten ein Geschenk dabei. Als Andenken an den magischen Moment dieses zauberhaften Besuchs überreichte das Christkind den Kindern kleine Schneekugeln, Schokolade und andere süße Leckereien. Die fünfjährige Mathilda strahlte über das ganze Gesicht: „Es war so schön, dass das Christkind uns besucht hat. Am meisten habe ich mich über die Schneekugel gefreut“, sagte das kleine Mädchen. Der siebenjährige Lublin freute sich mehr über die Leckereien: „Den Schoko-Nikolaus mag ich am liebsten. Ich hoffe, bis Weihnachten wieder zu Hause zu sein!“ Der elfjährige Leon hingegen ergriff die Gelegenheit beim Schopf, seine Wünsche gleich an höchster Stelle weiterzugeben: „Ich habe dem Christkind meinen Weihnachtswunsch ins Ohr geflüstert. Jetzt klappt es bestimmt damit!“

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