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Baugebiet

Dörnberg-Bewohner sind genervt

Bauarbeiten am Wochenende und der Verkehr rund um das Neubaugebiet in Regensburg sorgten bei einem Treffen für Kritik.
Von Laura Knupper und Etienne Nückel

Infoveranstaltung rund um das Neubaugebiet Dörnberg Foto: Etienne Nückel
Infoveranstaltung rund um das Neubaugebiet Dörnberg Foto: Etienne Nückel

Regensburg.Betroffene Anwohner hatten die Gelegenheit, sich über den geplanten Ablauf der Bauarbeiten rund um „Das Dörnberg“ zu informieren. Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Vertreter der Stadt sowie Mitarbeiter der für das Neubaugebiet zuständigen Dörnberg-Viertel Projekt GmbH waren vor Ort, um Anliegen der Anwohner zu klären. Zunächst informierte eine Vertreterin der Stadt Regensburg über die in den kommenden Monaten anstehenden Straßenbauarbeiten. Im Anschluss hatten Anwohner die Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen.

„Lebensgefährliche“ Verkehrslage

Der größte Diskussionspunkt, der dabei immer wieder aufkam, war die Verkehrssituation, vor allem für Fahrradfahrer. Besonders die Kreuzung an der Kumpfmühler Brücke sorgte für großen Unmut unter den Anwesenden. Als „lebensgefährlich“ bezeichnete einer der Anwohner die momentane Verkehrslage dort. Radfahrer müssten hier zwischen Baustellenfahrzeugen in die Mitte des Fahrstreifens wechseln, um geradeaus über die Kreuzung fahren zu können.

Die Bürgermeisterin versprach Abhilfe unter anderem durch eine Begrenzung der Geschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer und einen Schutzstreifen für Fahrradfahrer.

Lärm schon am frühen Morgen

Ein weiteres Problem stellt der Baustellenlärm dar. Eine Anwohnerin beklagte, dass die Arbeiten vor allem am Wochenende bereits vor der zulässigen Uhrzeit beginnen würden. Auf Nachfrage sicherte der Bauträger zu, streng auf die Einhaltung der in der Baugenehmigung angegebenen Zeiten achten zu wollen. Außerdem gab es auch Klagen über an Wochenenden laufende Klimaanlagen an Kränen und Baucontainern. Vertreter des Bauträgers versprachen, diese abstellen zu lassen.

Sowohl die Vertreter der Stadt als auch des Bauträgers nahmen die von den Anwohnern Klagen und Anmerkungen zur Kenntnis. Allerdings wiesen sie darauf hin, dass es sich aufgrund der Großbaustelle nun mal um eine Ausnahmesituation handle.

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