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Dreikönigstreffen

Rückendeckung für Joachim Wolbergs

Er habe das „Wohl der Stadt im Blick“, sagen SPD-Mitglieder im Äußeren Westen. Sie stehen geschlossen hinter dem OB.
von Daniel Steffen

Joachim Wolbergs war beim Dreikönigstreffen der SPD Äußerer Westen zu Gast und nahm die Ehrungen langjähriger Mitglieder vor. Foto: Steffen
Joachim Wolbergs war beim Dreikönigstreffen der SPD Äußerer Westen zu Gast und nahm die Ehrungen langjähriger Mitglieder vor. Foto: Steffen

Regensburg.Es muss wie Balsam auf seine Seele gewesen sein. Als der derzeit suspendierte OB Joachim Wolbergs dem SPD-Ortsverein Äußerer Westen einen Besuch abstattete, hatte er ausschließlich mit Menschen zu tun, die ihm offenbar wohlgesonnen sind. „Unseren OB“ hieß die Ortsvorsitzende Astrid Anderl daher ganz persönlich willkommen – und mit einem kräftigen Applaus signalisierten die Gäste im Lokal Goldener Hirsch, dass sie sich über das Wiedersehen mit Wolbergs freuten. Nach einem Impulsvortrag von Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer war es dann auch Wolbergs, der beim SPD-Dreikönigstreffen das Wort ergriff.

Es sei ja „nicht selbstverständlich“, dass er eingeladen werde, sagte Wolbergs. Er reiße sich auch nicht darum, aber über Einladungen von guten Freunden freue er sich umso mehr. Zum laufenden Gerichtsprozess um seine Person verlor er nur wenig Worte, er gab sich aber kämpferisch.

Wolbergs lobt Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer

„Ich werde den Kampf führen, solange ich kann“, sagte Wolbergs. Schließlich könne er keinen Automatismus akzeptieren, dass „man von der Fahne geht, wenn man gar nichts getan hat“. Der Bürgermeisterin sprach er ein großes Lob aus. Diese mache einen „Riesen-Job“, während es andere gebe, die „nur mit sich selbst und ihren Spitzfindigkeiten beschäftigt“ seien. Auch thematisierte Wolbergs die bundesweite Krise der SPD: Wichtig sei, wieder mehr für die eigene Überzeugung einzustehen – und eine Politik zu machen, in der auch Wünsche und Hoffnungen geäußert werden.

Der SPD-Ortsverein Äußerer Westen um Astrid Enderl (r.) ehrte im Gasthaus Goldener Hirsch die langjährigen Mitglieder (v.l.) Bernhard Dauerer, Gisela Jagodzinski, Wolf Peter Schnetz, Peter Hofmarksrichter und Markus Panzer. Auch Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer nahm an der Veranstaltung teil. Foto: Steffen
Der SPD-Ortsverein Äußerer Westen um Astrid Enderl (r.) ehrte im Gasthaus Goldener Hirsch die langjährigen Mitglieder (v.l.) Bernhard Dauerer, Gisela Jagodzinski, Wolf Peter Schnetz, Peter Hofmarksrichter und Markus Panzer. Auch Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer nahm an der Veranstaltung teil. Foto: Steffen

Die Teilnehmer waren offenbar von Wolbergs Worten überzeugt, sie gaben zu erkennen, dass sie eine erneute Kandidatur Wolbergs begrüßen „Er ist unser gewählter OB. In ihm lagen die Hoffnungen, dass es eine andere Stimmung in der Stadtgesellschaft geben wird. Das hat er geschafft“, argumentierte Uwe Hering, der ehemalige SPD-Vorsitzende im Äußeren Westen. Demnach sei es folgerichtig, dass Wolbergs erneut kandidiere.

Wolbergs habe den Mut zur Veränderung

Astrid Enderl begründet ihr Ja zu einer Kandidatur von Wolbergs damit, dass „der Joachim“ ihrer Meinung nach eine „authentische, den Menschen zugewandte Persönlichkeit“ sei. Er hat den Mut zur Veränderung und geht die Dinge auch mal unkonventionell an“, sagte sie. Dabei habe er das Wohl der Stadt „immer im Blick“.

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Schließlich ehrte Wolbergs langjährige Mitglieder des Ortsvereins: So sind Wolf Peter Schnetz und Peter Hofmarksrichter 50 Jahre bei der SPD, während es Bernhard Dauerer auf eine 45-jährige Mitgliedschaft – und Gisela Jagodzinksi und Markus Panzer auf eine 30-jährige Mitgliedschaft bringen.

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Wolbergs zu Gast

  • Im Fokus:

    Alle Augen richteten sich auf ihn: Joachim Wolbergs war beim Dreikönigstreffen der SPD Äußerer Westen zu Gast und nahm die Ehrungen langjähriger Mitglieder vor.

  • Weggefährten:

    Es zeigte sich, dass viele Ortsvereins-Mitglieder langjährige Weggefährten des OB sind.

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