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„Mister Stadion“ wird nun ausgewählt

Die Bewerbungsfrist für den Projektsteuerer der neuen Arena ist abgelaufen. Jetzt werden die Kandidaten vorsortiert.
Von Jürgen Scharf, MZ

So wie der Audi Sportpark in Ingolstadt könnte das Stadion aussehen. Foto: dpa

Regensburg. In Sachen Stadionbau kann die Stadt Regensburg laut Oberbürgermeister Hans Schaidinger auf externe Hilfe nicht verzichten: „Wir haben noch nie eines gebaut und haben deswegen auch keine Erfahrung damit“, sagte er. Deswegen werde ein Projektsteuerer gebraucht, der den Prozess von A bis Z begleite. Die Stelle eines solchen „Mr. Stadion“ wurde öffentlich ausgeschrieben. Nun ging die Bewerbungsfrist zu Ende und die Stadt sichtet gerade die Unterlagen.

Bereits vor einer Woche war der Bewerbungsschluss. „Seither sind die zuständigen Ämter damit beschäftigt, die Einreichungen auf ihre formelle Richtigkeit und Eignung hin zu prüfen“, sagte gestern Emerenz Magerl von der städtischen Pressestelle der MZ. Es müssten nun „mindestens drei und maximal fünf Bewerber“ ausgewählt werden, die am 13. März in einer nicht-öffentlichen Ausschuss-Sitzung dem Stadtrat vorgestellt werden.

Im Anschluss daran würden die restlichen Bewerber laut Magerl eine Absage erhalten, gegen die sie innerhalb einer bestimmen Frist Einspruch erheben können. Sobald diese Einspruchsfrist abgelaufen sei, erhalten die drei bis fünf Bewerber, die es in die engere Wahl geschafft haben, die konkreten Bewerbungsunterlagen mit der Aufforderung, ein detailliertes Angebot abzugeben. „Wenn es zu keiner Verzögerung kommt, beispielsweise durch Einsprüche, kann der Projekt-Steuerer, der letztendlich den Zuschlag erhält, seine Arbeit bereits im Mai, spätestens aber im Juni aufnehmen.“

Der Projekt-Steuerer wird nicht nur die Konzeption des Stadions federführend begleiten, er soll auch bei der Finanzierung beratend tätig sein.

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