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Verkehr

1,9 Millionen Euro für Park+Ride

An acht von 13 Bahnhöfen im Landkreis Regensburg werden Park-and-Ride-Anlagen ausgebaut. Dafür gibt es viel Fördergeld.

Rund 1,9 Millionen Euro fließen in naher Zukunft in den Ausbau der Park and Ride Anlagen (P+R) im Landkreis Regensburg. Foto: Bjoern Wylezich/fotolia
Rund 1,9 Millionen Euro fließen in naher Zukunft in den Ausbau der Park and Ride Anlagen (P+R) im Landkreis Regensburg. Foto: Bjoern Wylezich/fotolia

Regensburg.Rund 1,9 Millionen Euro fließen in naher Zukunft in den Ausbau der Park-and-Ride-Anlagen (P+R) im Landkreis Regensburg. An acht von insgesamt 13 Bahnhöfen in Landkreisgemeinden werden nach derzeitigem Stand etwa 270 Autostellplätze und 30 Fahrrad-Stellplätze neu entstehen. Aktuell stehen 780 Kfz- und 503 Fahrrad-Stellplätze für die Pendler zur Verfügung. Unterstützt werden die örtlichen Kommunen dabei von der landkreiseigenen Nahverkehrsgesellschaft (GFN), die die Koordination für den Ausbau dieses Angebotes übernommen hat

Rund 1,5 Millionen Euro sind als Fördergelder des Freistaats für die acht Projekte zu erwarten. Der Eigenanteil der Gemeinden hierfür beträgt mindestens 400 000 Euro, denn über die förderfähigen Kosten hinaus können noch weitere Ausgaben notwendig sein.

Anträge teilweise schon eingericht

Bereits abgeschlossen ist der P+R-Ausbau in Eggmühl. Die Gemeinde Laaber hat bereits einen entsprechenden Förderantrag eingereicht; der Gemeinde Deuerling liegt schon eine Förderzusage vor. Für Obertraubling und Köfering ist ein Förderantrag in Vorbereitung. Weitere Ausbaupläne gibt es für Beratzhausen, Undorf und Etterzhausen. Erste Gespräche wurden mit Sünching und Hagelstadt geführt.

„Mit dem Ausbau der P+R-Anlagen leisten unsere Gemeinden im Landkreis einen bedeutenden Beitrag zur Entzerrung der Pendlerströme auf der Straße“, erklärt Landrätin Tanja Schweiger, denn beim Umstieg vom Auto auf den Zug komme den Park-and-Ride-Plätzen eine wichtige Schnittstellenfunktion zu. Ziel sei es, den öffentlichen Personennahverkehr in der Region Regensburg so zu stärken, dass für möglichst viele Pendler eine attraktive Alternative zum eigenen Auto entsteht.

Hintergrund

Für den – in der Zuständigkeit der Gemeinden liegenden – Bau bzw. Ausbau von P+R-Anlagen gewährt der Freistaat Bayern hohe Zuschüsse. Rund 50 Prozent fließen über das Bayerische Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (BayGVFG) und fünf Prozent über das Finanzausgleichsgesetz (FAG) , falls die zuwendungsfähigen Kosten 100 000 Euro übersteigen. Weitere 25 Prozent sind derzeit über eine Sonderförderung aus Mitteln für die Luftreinhaltung abrufbar, so dass die maximale Förderung der zuwendungsfähigen Kosten bei bis zu 80 Prozent liegen kann. Kosten für Grunderwerb und Zuwege sind zusätzlich förderfähig.

Das Bundesumweltministerium und die Deutsche Bahn haben darüber hinaus ein Sonderprogramm Bike+Ride-Offensive aufgelegt, das mit einer Förderhöhe von insgesamt maximal 90 Prozent die Schaffung von bis zu 100 000 neuen Fahrradstellplätzen an Bahnhöfen zum Ziel hat.

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