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Belastung

Verkehrslärm: Anwohner machen Druck

Die Anwohner am Weißgerbergraben in Regensburg klagen über noch mehr Verkehr seit der Eröffnung des neuen Museums.

Die Anwohner im Weißgerbergraben sind schon seit Jahren genervt ob des zunehmenden Verkehrs. Archivfoto: Heidenreich
Die Anwohner im Weißgerbergraben sind schon seit Jahren genervt ob des zunehmenden Verkehrs. Archivfoto: Heidenreich

Regensburg.Am 4. Juni hat das Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg seine Tore geöffnet. Am selben Tag machten rund 50 Demonstranten mit ihrem Protest auf das zunehmende Verkehrsproblem rund um das Museum und die Thundorferstraße aufmerksam. Aber nicht nur dort, auch im Weißgerbergraben verschärft sich der Verkehrslärm. Dr. Sebastian Schmidt, selbst Anwohner am Weißgerbergraben, moniert, dass zusätzlich zu den Bussen des RVV „im Minutentakt“ und rasenden Autos und Motorrädern nun noch zahlreiche Reisebusse hinzukommen.

Am vergangenen Freitag, 21. Juni, kam es dann auch bereits zu einem größeren Verkehrschaos in dem Bereich zwischen Arnulfsplatz und Dachauplatz. An dem Brückentag ging es für Busse, Autos und Radler teils nur im Schneckentempo voran.

Verkehr

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Die Anwohner wollen nun umgehend handeln. Sie befürchten, dass die Abgas- und Lärmbelastung die zulässigen Grenzwerte überschreitet und wollen Gesundheitsschäden für die Anwohner verhindern. Schmid teilt in seiner Mail auch mit, dass er und seine Mitstreiter nicht bereit sind, etwaige Lärmaktionsplanungen der Verwaltung abzuwarten, da insbesondere auch der Zeitpunkt der Umsetzung noch unbekannt sei. (sl)

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