MyMz
Anzeige

Gemeinderat

23 Bauparzellen in Kneiting vorgesehen

Zwei Bebauungspläne standen im Mittelpunkt der Gemeinderatssitzung: Die Gebiete „Zur Alten Mühle I“ sowie „Schwetzendorf II“.
von Claudia Kreissl

 Entlang der Straße „Zur Alten Mühle“ könnten neben Wohngebäuden auch Gebäude oder Anlagen für kirchliche, kulturelle oder sportliche Zwecke entstehen. Foto: Kay Nietfeld/dpa
Entlang der Straße „Zur Alten Mühle“ könnten neben Wohngebäuden auch Gebäude oder Anlagen für kirchliche, kulturelle oder sportliche Zwecke entstehen. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Pettendorf.Zum einen stellte das Ingenieurbüro Bartsch den Planentwurf für das Gebiet „Zur Alten Mühle I“ in Kneiting vor. Zum anderen korrigierte das Gremium seine Entscheidung zu den Gebäudehöhen im Bebauungsplan „Schwetzendorf II“.

Der im April von Ingenieur Ulrich Dykiert vorgestellte Entwurf des Bebauungsplans „Schwetzendorf II“ sah an der südöstlichen Grenze der Planungsfläche ein zweiteiliges Gebäude mit maximal fünf Wohneinheiten vor, allesamt Vollgeschosse. Im Zuge der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplanes kamen Einwände von Anwohnern, die aufgrund der zu erwartenden Gebäudehöhe eine Beeinträchtigung ihrer Grundstücke befürchteten. Und auch unter den Gemeinderäten kamen Zweifel auf, ob es ratsam sei, ein Gebäude mit drei Vollgeschossen zu erlauben. Immerhin wurden in den bisherigen Bebauungsplänen maximal zwei Vollgeschosse festgesetzt, argumentierten Michael Dotzler (UwB/ÖDP) und Josef Simbeck (FW). Dykiert schlug dem Gremium jetzt eine E+I+D-Bebauung für das westliche Gebäude vor, durch die sich die Gebäudehöhe um etwa einen Meter reduzieren lasse. Dieser Vorschlag fand im Gremium einhellige Zustimmung.

Bernhard Bartsch und Eva Ferstl stellten den Entwurf für den Bebauungsplan „Zur Alten Mühle I“ in Kneiting vor. Die rund 2,3 Hektar große Fläche bietet Platz für 23 Parzellen, die zwischen 530 und knapp 1100 Quadratmeter groß sind. Vorgesehen ist die Bebauung mit Einzel- und Doppelhäusern. Ferstl zufolge sei von der benachbarten Schreinerei keinerlei nennenswerte Lärmbeeinträchtigung für das künftige Baugebiet zu erwarten, wohl aber vom Verkehrslärm auf der nahen Staatsstraße. Die entsprechenden Auflagen könnten aber mit passiven Schutzmaßnahmen, wie schalldichte Fenster, erfüllt werden. Der vom Ingenieurbüro Bartsch ausgearbeitete Bebauungsplanentwurf sieht die Festsetzung als allgemeines Wohngebiet vor. Erlaubt sein sollen neben Wohngebäuden auch der Versorgung dienende Läden und nichtstörende Handwerksbetriebe. Entlang der Straße „Zur Alten Mühle“ könnten neben Wohngebäuden auch Gebäude oder Anlagen für kirchliche, kulturelle oder sportliche Zwecke entstehen.

Einstimmig verabschiedeten die Räte eine Satzung über die Benutzung und Aufgaben des Gemeindearchivs. Wer künftig im Gemeindearchiv recherchieren oder auf die Dienste des Archivars Hermann Preu zurückgreifen möchte, hat sich an gewisse Regeln zu halten. Welche das sind, kann ab sofort in der neuen Benutzungssatzung nachgelesen werden. Zum Beispiel, welche Schutzfristen für das Archivgut gelten. (lck)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht