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Entwicklung

Pentling wächst auch im Jahr 2019

In der Gemeinde wird weiter kräftig gebaut. Die Einwohnerzahl steigt, der Schuldenstand sinkt auf 61 Euro pro Kopf.
Von Josef Eder

Die Außenanlage des Kinderhorts in der Schule Foto: Eder
Die Außenanlage des Kinderhorts in der Schule Foto: Eder

Pentling.Die Gemeinde wird auch 2019 weiter wachsen. Die aktuelle Einwohnerzahl ohne Zweitwohnsitze beträgt 6060. Hier hat sich in Pentling Breitwiesen II die „Wohnanlage Donhauser“ mit 75 Wohneinheiten bemerkbar gemacht. Gegenüber werden bis zu 39 Wohnungen (drei Häuser), davon 60 Prozent staatlich gefördert, gebaut. Die Erschließungsarbeiten im Grubweg II sind im vollen Gange. Alle 24 Grundstücke in kommunalem Besitz sind verkauft. Bayern Wohnen will beim ehemaligen Kinderland circa 100 Wohnungen errichten, davon etwa zehn Prozent geförderte Wohnungen.

In Großberg konnten bei der Schule und entlang der Straße „Am Weinberg“ Flächen erworben werden. Ein Durchstich an der Jahnstraße ermöglicht die durchgehende Befahrung. Die Heinrichstraße wird über den Kunigundenweg an die Jahnstraße angeschlossen. Die ist noch eine Stichstraße und durch den Hol- und Bringdienst der Eltern überlastet. Weiter soll dann der Anschluss von der Regensburgerstraße bis zur Grundschule gebaut werden. An der Grundschule werden weitere Parkflächen und Schulbusbuchten entstehen. Platz für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses wäre entlang der Regensburgerstraße vorhanden. Die Bauleitplanung wird 2019 erfolgen.

Haushalt bei über 21 Millionen Euro

Der Gesamthaushalt betrug 21,427 Millionen Euro. (2017: 18,33 Millionen), der Verwaltungshaushalt 11,198 Millionen, der Vermögenshaushalt 10,228 und die Zuführung 1,148 Millionen Euro. Dieser Posten sieht nicht so rosig aus, da die Kreisumlage auf 2,423 Millionen gestiegen ist. In den letzten 14 Jahren hat sie sich verdoppelt. 2,99 Millionen betrugen die Personalkosten. Insgesamt sank die freie Finanzspange durch Schuldentilgungen, Sanierungsaufwendungen für Straßen- und Gehwege sowie die Schuldentilgung. Die Pro-Kopfverschuldung beträgt nur mehr 61 Euro. Bis 2020 sollen alle Altschulden abgetragen sein. Derzeit sind 294 bayerische Kommunen schuldenfrei.

Zahlen und Fakten

  • Geburten:

    43 Geburten gab es bis zum Oktober 2018 . 2017 waren es 54 Geburten, im Jahr 2008 sogar 71.

  • Verschuldung:

    0,377 Millionen Euro beträgt die Verschuldung im aktuellen Jahr. Im Jahr 2010 waren es 3,58 Millionen, 2007 sogar 6,553 Millionen Euro.

  • Gewerbesteuer:

    0,95 Millionen Euro waren bei der Gewerbesteuer im Ansatz ausgewiesen. Tatsächlich werden jedoch 1,2 Millionen Euro Gewerbesteuer eingenommen.

Die Entwicklung ist aber nicht absehbar, da der Freistaat die Straßenausbaubeitragssatzung abgeschafft hat. Wie hoch die Zuschüsse z. B. Ausbau Wolfgangstraße in Matting sind, ist nicht bekannt. Die Zuschüsse werden vermutlich nur einen Bruchteil der Kosten abdecken. „Wir sind keine arme Gemeinde. Luftsprünge sind trotz allem nicht drin“, sagte Wilhelm.

Im Untergeschoss der Schulturnhalle – es war vor vier Jahrzehnten als Lehrschwimmbecken geplant – ist ein viergruppiger Kinderhort (90) entstanden. Die Betreuungsnachfrage steigt. Die Kosten von 2,3 Millionen werden zur Hälfte gefördert. Derzeit sind 50 Kinder angemeldet.

Von Breitband bis Photovoltaik

Der Glasfaserausbau wird abgeschlossen. Ein Spielplatz in Hölkering entsteht. Ein neues Fahrzeug für den Bauhof und ein Einsatzfahrzeug für die Feuerwehr Poign werden angeschafft. Die Sanierung der Gehwege schreitet voran. Bei Poign neben der A93 entstanden zwei PV-Freilandanlagen. Ein Thema 2019 wird der dreistreifige Ausbau der B 16 mit Lärmschutz zwischen Großberg, Graßlfing bis zur Landkreisgrenze bei Bad Abbach sein. Die B16-Tanke wird auf einen Parkplatz bei Großberg verlegt. Eine Gastronomie mit Tagescafé und Bäckerei sowie im weiteren Ausbau der Autoservice Lange sind eingeplant, ferner die rückwärtige Anbindung an die Regensburgerstraße. In Planung ist ein neuer Bauhof.

Weitere 24 Krippenplätze sollen entstehen. Angedacht war ein Neubau in Großberg. Jetzt gibt es gute Gespräche mit dem Internationalen Bund (IB).

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