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Gemeinde

Neuer Anlauf für Baugebiet

Pfatter startet das Projekt Geisling wegen vorheriger Mängel nochmal. Auf jeden Fall soll das Baugebiet realisiert werden.
Von Peter Luft

Für den Bebauungsplan des Kirchfelds in Geisling machte der Gemeinderat einen zweiten Anlauf. Foto: Schiessl
Für den Bebauungsplan des Kirchfelds in Geisling machte der Gemeinderat einen zweiten Anlauf. Foto: Schiessl

Pfatter.Für das Baugebiet „Geisling, Am Kirchweg 2“ mit 16 Parzellen nimmt die Gemeinde Pfatter einen neuen Anlauf. Zum zweiten Versuch, das Vorhaben zur Genehmigung des Bebauungsplanes zu verwirklichen, beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung mit sieben Zuhörern am Dienstag im Voglmeier-Saal den Aufhebungsbeschluss erste Erweiterung. Zugleich beschloss das Gremium den Aufstellungsbeschluss zum Baugebiet „Geisling, Am Kirchweg 2“ zweite Erweiterung“.

Das Baugebiet in Geisling soll nun nach einem misslungenen Start ins Trockene gebracht werden. Eine bauwillige Person hatte wegen aufgetretener Unregelmäßigkeiten im Bebauungsplan Einspruch eingelegt. Daraufhin hat die Gemeinde auf Anraten der Rechtsaufsichtsbehörde einen Rückzieher gemacht und den Bebauungsplan gestoppt (die Mittelbayerische berichtete). „Für ein einheitliches Verfahren hinsichtlich der Neuaufstellung ist ein Beschluss vom Gemeinderat notwendig“, sagte Jürgen Koch.

Der Bürgermeister unterrichtete das Gremium ausführlich über die Schritte, die zwischenzeitlich mit Terminen seit 15. Februar, 12. März bis zu einem Gespräch am Landratsamt am 16. Mai von der Gemeinde unternommen worden sind. „Die Gemeinde Pfatter beabsichtigt die Genehmigung des Baugebietes Geisling“, sagte der Bürgermeister. Der Gemeinderat beschloss dies einstimmig.

Unsicherheit bei Ortsstraße

Zur Vergabe für die Sanierung der Ortsstraße in Gmünd gab Bürgermeister Koch das Ergebnis der beschränkten Ausschreibung bekannt. Die Kostenberechnung lag bei 230 000 Euro. Eingegangen sind vier Angebote. Den Zuschlag bekam die Firma Strabag aus Straubing mit dem Kostenangebot von 97 727,48 Euro. Auf Nachfrage von Thomas Werner erläuterte Bauingenieur Werner Fichtl vom Ingenieurbüro in Wörth die aktuelle Kostenermittlung. Vor einer übereilten Umsetzung der Baumaßnahme und daraus resultierenden Folgeproblemen warnte 3. Bürgermeister Manfred Bayer. Gerhard Zirngibl wollte sich bis zur Juli Sitzung vor Ort ein Bild machen. „Wir haben heute die Vergabe der Ortsstraße auf der Tagesordnung“, verwies Jürgen Koch. Mit Stellvertreter Christoph Ebner schlug der erste Bürgermeister nach dem Grundsatzbeschluss zur Vergabe noch eine Ortsbesichtigung vor. Dies nahm der Gemeinderat an.

Zum Antrag von Gemeinderat Manfred Lichtl über die Errichtung eines dritten Grundwasserbrunnens in Griesau erläuterte Bürgermeister Koch die Thematik. Bauhofleiter Josef Saller gab einen Überblick über Laufzeiten der Pumpen bei den schon vorhandenen Brunnen. „Was Wasser betrifft, hat Griesau schon immer einen Sonderstatus“, sagte Manfred Lichtl. „Beim Brunnenbau war Skepsis schon immer da“, sagten Gerhard Zirngibl und 2. Bürgermeister Manfred Bayer. Er schlug zusammen mit Dr. Alois Lermer eine nochmalige Rücksprache mit dem Ingenieurbüro Kehrer vor. Sylvia Stierstorfer erinnerte an früher gefasste Beschlüsse des Gemeinderates und erläuterte die Varianten. Manfred Lichtl brachte dazu einen erweiterten Antrag zur Geschäftsordnung ein, den der Gemeinderat mit zwei Gegenstimmen annahm.

123 Kinder werden betreut

Zusammen mit Geschäftsleiter Dr. Markus Liebl hat Koch die Anträge und Anregungen aus den vier Bürgerversammlungen nachbearbeitet. Es konnte bereits vor Ort vieles beantwortet werden.

Zur Zeit seien im Gemeindebereich 40 Asylsuchende und 30 anerkannte Asylbewerber beheimatet, sagte der Bürgermeister.

Sylvia Stierstorfer erkundigte sich nach der Belegung von Kinderkrippe und Kindergarten. Koch gab die Kinderzahl mit 123 an. Koch lud den Gemeinderat zur Teilnahme am Fronleichnamsfest ein und kündigte die nächste Sitzung für den 4. Juli an.

Investition für den Winterdienst

  • Salz:

    Einstimmig wurde beschlossen, einen Salzstreuer für Lkw- Aufbau für den Bauhof anzuschaffen.

  • Kosten:

    Im Haushalt sind dafür 30 000 Euro berücksichtigt. Den Zuschlag aus drei Angeboten bekam die Firma BayWa mit dem Angebot von brutto 24 335 Euro.

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