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Richtfest

Stadtbau errichtet 88 neue Wohnungen

Die Wohneinheiten in der Berliner Straße sollen bis Jahresende bezugsfertig sein. Sie verfügen über zwei bis drei Zimmer.
Von Daniel Steffen

Die Stadtbau feierte an der Berliner Straße Richtfest.  Foto: Steffen
Die Stadtbau feierte an der Berliner Straße Richtfest. Foto: Steffen

Regensburg.Die Konradsiedlung wächst – und mit ihr die Anzahl von Wohnungen, die den Mietern im Viertel zur Verfügung stehen. Aktuell entstehen in der Berliner Straße 33 bis 37 insgesamt 88 Wohneinheiten, die entweder als Zwei- oder als Dreizimmerwohnungen gefertigt werden. Für das Projekt verantwortlich ist die Stadtbau GmbH, die bereits mit 965 Wohnungen in der Konradsiedlung vertreten ist.

Bis Dezember 2020, so ist der Plan, sollen die neuen Wohnungen bezugsfertig sein. Am Donnerstag feierte die Stadtbau gemeinsam mit ihren Partnern sowie Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Bürgermeister Jürgen Huber Richtfest und sprach von ihren weiteren Ambitionen im Stadtteil.

Bauvorhaben

Neue Wohnungen am Klosterackerweg

Die Pläne im Regensburger Westen sind noch vage. Klar ist jetzt, dass weniger Wohnungen kommen, als zunächst vermutet.

„Auch in Zukunft werden wir weitere umfangreiche Baumaßnahmen zur zukunftsfähigen Entwicklung unseres Quartiers in Angriff nehmen“, kündete Geschäftsführer Götz Keßler an. Er deutete auf die derzeit noch unbebaute Fläche nebenan, auf der „in den nächsten Jahren“ weitere 60 Wohneinheiten errichtet werden sollen. Derzeit würden Machbarkeitsuntersuchungen und Grundlagenermittlungen durchgeführt. In der Pommernstraße 1 indes hat die Stadtbau vor, 54 Wohneinheiten zu sanieren. Laut Keßler soll dies „im kommenden Jahr“ geschehen.

Er betonte, dass mit den genannten Maßnahmen die Stadtbau die Strategie verfolge, das Quartier „auf die zukünftigen Anforderungen unter ökologischer und sozialer Ausrichtung zu entwickeln“. Dabei liege der Fokus nicht nur auf der Errichtung von bezahlbarem Wohnraum, sondern auch auf der sozialen und gewerblichen Infrastruktur.

Rückblickend auf die Bautätigkeiten in den vergangenen 20 Jahren, machte Keßler eine rege Aktivität in der Konradsiedlung aus: „In diesem Zeitraum haben wir von den insgesamt 965 Wohnungen 310 Wohnungen neu gebaut, 276 Wohnungen energetisch saniert und 252 Wohnungen instand gesetzt.“ Dies seien 87 Prozent des Gebäudebestands, sagte Keßler.

Die beiden neuen Wohnbauten in der Berliner Straße verfügen über fünf beziehungsweise sechs Stockwerke und beherbergen 40 respektive 48 Wohneinheiten. Die Zahl der Tiefgaragen-Stellplätze beläuft sich auf 78, ferner entstehen 116 Stellplätze für Fahrräder. Aufzüge in den Häusern sollen Barrierefreiheit garantieren. Eine Bewerbung für die Wohnungen sei zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich, sagte Keßler. Baubeginn war im Dezember 2018.

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