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NewsBlog: Der zweite Wolbergs-Prozess

Regensburgs suspendierter OB steht erneut vor Gericht. Weitere Zeugen sagen zur Genehmigung einer Industriehalle aus.

Regensburg.Anfang Oktober hat der zweite Korruptionsprozess vor dem Landgericht begonnen, in dessen Zentrum Regensburgs suspendierter OB Joachim Wolbergs steht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Kommunalpolitiker Bestechlichkeit und Vorteilsannahme vor. Wieder geht es um Spenden aus der Baubranche an Wolbergs‘ damaligen SPD-Ortsverein. Mit Wolbergs sitzen drei Bauunternehmer auf der Anklagebank: Ferdinand und Martin Schmack sowie Thomas R., ehemaliger Geschäftsführer eines Erlanger Immobilienunternehmens. Wolbergs weist sämtliche Vorwürfe zurück und will vor Gericht darum kämpfen, seine Unschuld zu beweisen.

Im ersten Prozess war Wolbergs Anfang Juli in weiten Teilen freigesprochen worden. Verurteilt wurde er allerdings wegen Vorteilsannahme in zwei Fällen. In den Jahren 2015 und 2016 hätte er Spenden in Höhe von insgesamt 150 000 Euro für seinen damaligen SPD-Ortsverein nicht annehmen dürfen. Das Gericht erkannte aber einen Verbotsirrtum. Wolbergs bekam keine Strafe. Im Kommunalwahlkampf 2020 will der 48-jährige frühere SPD-Politiker erneut für das Amt des Oberbürgermeisters antreten – dann für den Wählerverein Brücke.

Aktuelles zum Regensburger Korruptionsverfahren

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