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Region Schwandorf
Sonntag, 25. Februar 2018 2

Rettungsdienste

13 505 Stunden im Einsatz

Die BRK-Bereitschaft Maxhütte-Haidhof kann auf eine beeindruckende Bilanz im letzten Jahr zurückblicken.
Von Norbert Wanner

Die Helfer vor Ort (HvO – hier ein Übungsszenario) sind eine wichtige Einrichtung. Foto: ba/MZ-Archiv

Maxhütte-Haidhof.13 505 Stunden, das ist die beeindruckende Gesamtbilanz der geleisteten Stunden bei der BRK-Bereitschaft Maxhütte-Haidhof für das vergangene Jahr. Entsprechend konnte Bereitschaftsleiter Michael Brenner bei der Jahresversammlung auf zahlreiche Aktivitäten zurückblicken.

Unter anderem galt es, sechs Blutspendetermine zu organisieren, 50 Mal wurden Altkleider gesammelt, 32 Aus- und Fortbildungsabende standen im Terminkalender. Im Rahmen der Blut-spenden waren 322 Spenderinnen und Spender zu versorgen, 35 davon spendeten zum ersten Mal Blut. Der eigentliche Sanitätsdienst, ohne die Stunden Helfer vor Ort, belief sich auf 1016 Stunden. Brenner dankte allen Helferinnen und Helfern für diesen unermüdlichen Einsatz.

Sieben neue Mitglieder

Besonders erfreulich war für Brenner der Punkt Mitgliederzahlen. Gleich sieben Neueintritte erhöhten die Gesamtzahl auf 78 Mitglieder. Wie wichtig die Einrichtung „Helfer vor Ort“ (Hv0) ist, zeigte sich im Bericht von Sascha Blasche. 437 Mal wurde ein Einsatz gefahren. Das ist die höchste Zahl seit Einführung dieses Dienstes im Jahr 2007 oder ein Plus von 13,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Was das im Notfall praktisch bedeutet, zeigt das Beispiel eines Einsatzes bei einem Herzinfarkt im Stadtgebiet.

„Der (HvO) der BRK Bereitschaft Maxhütte-Haidhof spielt eine sehr große Rolle in der präklinischen Versorgung bei Notfällen im Städtedreieck.“

Notarzt Philipp Wolf

Binnen drei Minuten war der HvO am Einsatzort, während der Rettungswagen erst nach zwölf Minuten eintraf. Notarzt Philipp Wolf stellte dabei fest: „Der (HvO) der BRK Bereitschaft Maxhütte-Haidhof spielt eine sehr große Rolle in der präklinischen Versorgung bei Notfällen im Städtedreieck.“ Außer den Berichten gab es auch die Grußworte der Ehrengäste. Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank zeigte sich beeindruckt von der Anzahl der geleisteten Stunden und dankte für dieses ehrenamtliche Engagement. Die Berichte zeigten auch, welche Bandbreite durch die BRK-Bereitschaft abgedeckt werde, beispielsweise die Altkleidersammlung. Ein besonderer Dank von Dr. Plank ging an Franz Brunner, der trotz Krankheit als „Notfalllösung“ für die Bereitschaftsleitung zur Verfügung gestanden hatte.

Ehrungen beim BRK

  • Fünf Jahre:

    Angelika Wagner, Bernhard Wagner, Christian Hurny-

  • Zehn Jahre:

    Tobias Braun, Andreas Götz, Dominik Lehner.

  • 15 Jahre:

    Thomas Wild

  • 20 Jahre:

    Christian Muck

  • 30 Jahre:

    Josef Schmiedberger

  • 50 Jahre:

    Peter Dietz, Franz Meckl. (bxh)

Dieser Vorlage schloss sich Kreisbereitschaftsleiter Willi Klein an, der Brunner gleichfalls namentlich und ebenso Thomas Wild, der zwischenzeitlich kommissarisch die Bereitschaft geführt hatte, dankte. Kreisgeschäftsführer Otto Langenhahn blickte auf das Gesamtgeschehen im Landkreis.

Ein großes Projekt sei der Abriss und anschließende Neubau des BRK-Seniorenheims in Burglengenfeld samt Neubau einer Kinderkrippe. Langenhahn betonte, dass das BRK für die Trägerschaft von Kinderkrippen im Landkreis bereit stehe. Wie Klein unterstrich der Kreisgeschäftsführer die Bedeutung der Bereitschaft Maxhütte. Auf diese könne sich die Landkreisleitung immer verlassen, was nicht selbstverständlich sei.

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