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Bildung

30 Aussteller warben um die jungen Leute

Wie geht es weiter nach dem Abitur? 30 Aussteller zeigen am Burglengenfelder Gymnasium den Schülern mögliche Berufswege auf.
Von Stefan Barte

Über mangelndes Interesse der Jugendlichen konnten sich die Aussteller auf der 2. BULBI nicht beklagen. Die Messestände waren stark umringt, der Informationsbedarf hoch.  Foto: Stefan Barte
Über mangelndes Interesse der Jugendlichen konnten sich die Aussteller auf der 2. BULBI nicht beklagen. Die Messestände waren stark umringt, der Informationsbedarf hoch. Foto: Stefan Barte

Burglengenfeld.Der Werbespruch auf dem Banner der Bundespolizei drückt den Messegedanken der 2. Burglengenfelder Bildungsmesse des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums wohl am besten aus: „Heute suchen wir zur Abwechslung mal die Guten“, gab es da zu lesen. Und um die „Guten“ warben heuer gleich 30 Aussteller. Damit war die Kapazität der Aula 2 des Gymnasiums komplett erschöpft.

Erfunden und organisiert wurde der gesamte Messetag durch ein Dutzend Schüler des Projektseminars Wirtschaft unter der Leitung von Studiendirektor Andreas Blaha. Nicht weniger als zwei Schuljahre Arbeit steckten in der aufwendigen Organisation, um so ein Großereignis reibungslos durchführen zu können, berichteten die Sprecherinnen der Klasse Q12, Felicia Roidl und Anna-Lena Meier. Dabei dankten sie insbesondere dem Fördervereinsvorsitzenden Fabian Biersack, der als Sponsor das Event auf finanzielle Füße stellte.

Für das musikalische „Opening“ sorgte der Fachkurs „Instrumentalensemble“ unter der Leitung von StD Johann Lang mit „Black bottom“, damit es auch „schwungvoll in den Tag gehe“, wie er meinte. Schulleiterin Dr. Beate Panzer eröffnete feierlich die 2. „BULBI“ und verwies auf die Wichtigkeit der Studien- und Berufsorientierung in der heutigen Zeit. Sie freue sich über so viele externe Messestände, unter denen auch einige Ehrenamtliche vertreten seien. Dr. Panzer appellierte an ihre Schüler, die einmalige und vielfältige Informationsmöglichkeit der Messe zu nutzen, um zu erfahren, welche realen Möglichkeiten heute zur Verfügung stünden, denn viele Schüler fühlten sich überfordert und erschlagen von den vielfältigen Angeboten.

Gelegenheit zum Gespräch gab es reichlich, und die 350 Jugendlichen nutzten diese auch intensiv. An den Messeständen warteten nicht nur „Alte Hasen“ auf ihre potenziellen künftigen Mitarbeiter, sondern es standen auch zehn ehemalige Schüler des Gymnasiums Rede und Antwort. Einige von ihnen absolvieren gerade ein „Duales Studium“ und gaben bereitwillig Auskunft zu dieser Ausbildungsvariante. Weitere Infos konnte man sich in den 30 Fachvorträgen holen. Diese reichten von der klassischen Universität über Großfirmen wie Siemens bis zum Rechtsanwalt oder dem Freiwilligendienst bei der LBV-Umweltstation.

Stellvertretender Landrat und MdL Joachim Hanisch nutzte sein Grußwort, um den Schülern zwei weitere Anstöße zu geben. Er gab zu bedenken, dass man auch in einem Handwerksberuf seine berufliche Erfüllung finden könne und damit sogar oft mehr verdienen könne als ein Akademiker. Weiterhin warb er eindringlich um einen beruflichen Verbleib in der Oberpfalz: „Die Arbeitswelt wartet auf Sie, wir werden Sie hier brauchen“.

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