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Region Schwandorf
Montag, 24. September 2018 22° 6

Jubiläum

40 Jahre im Dienst der Stadt

Rüdiger Frey trägt die Verantwortung für die Schwandorfer Bäder und das Sepp-Simon-Stadion. Die guten Zahlen bestätigen ihn.
Von Ingrid Hirsch

Oberbürgermeister Andreas Feller. Stadtkämmerer Jens Wein und Personalratsvorsitzender Jürgen Liebl (von rechts) gratulieren Bäderleiter Jürgen Frey (Zweiter von links) zum 40-jährigen Dienstjubiläum und überreichten ihm Urkunde und Geschenk. Foto: xih
Oberbürgermeister Andreas Feller. Stadtkämmerer Jens Wein und Personalratsvorsitzender Jürgen Liebl (von rechts) gratulieren Bäderleiter Jürgen Frey (Zweiter von links) zum 40-jährigen Dienstjubiläum und überreichten ihm Urkunde und Geschenk. Foto: xih

Schwandorf.„Ich bin stolz auf unser Bad“, sagt Rüdiger Frey. Schon als kleiner Junge sei er dort geschwommen. Heute trägt er Verantwortung für die beiden Bäder, die Oberpfalzhalle und das Sepp-Simon-Stadion. Am Freitag feierte der städtische Angestellte das 40-jährige Dienstjubiläum.

Oberbürgermeister Andreas Feller erinnerte an den Werdegang seines verdienten Mitarbeiters. Rüdiger Frey begann 1972 eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker und arbeitete sechs Jahre in diesem Beruf. 1978 schulte das Mitglied der Wasserwacht zum Schwimmmeistergehilfen um und ließ sich von der Stadt anstellen. 1982 legte Rüdiger Frey die Eignungsprüfung zum Ausbilder ab.

„Ich bin stolz auf unser Bad.“

Rüdiger Frey, Bäderleiter

Es folgten die Prüfungen zum Schwimm- und Saunameister. Im Jahr 2000 übertrug ihm die Stadt die Leitung der Bäder und 2006 zusätzlich die Verantwortung für die Oberpfalzhalle und das Sepp-Simon-Stadion. „Eine erstaunliche Karriere und ein bemerkenswertes Jubiläum“, findet Oberbürgermeister Andreas Feller. Und: „Die Sportanlagen tragen seine Handschrift“. Der Bäderleiter bringe regelmäßige neue Vorschläge zur Gestaltung ein, die maßvoll und finanzierbar seien.

Neue Pläne: Ein Pavillon soll her

Rüdiger Frey hat auch schon wieder neue Pläne und kündigt den Bau eines Pavillons an der Kneipp-Anlage an. Gerne hört er das Lob von auswärtigen Besuchern, „die die Vielfalt und die Schönheit der Anlage bewundern“. Auch das Hallenbad bezeichnet Rüdiger Frey als „Schmuckkästchen“, das jetzt aufwendig saniert werde. Das mittlerweile 40 Jahre alte Hallenbad in Dachelhofen erhält eine komplett neue LED-Innenbeleuchtung für 60000 Euro, eine Lüftungsanlage für 160 000 Euro und neue Fliesen entlang der Fensterfront für 25 000 Euro. Zählt man die Kosten für den Gerüstbau, die bei gut 30 000 Euro liegen, dazu, ergibt sich eine Investitionssumme von 281000 Euro.

Mehr Informationen zum Freibad lesen Sie hier:

Das Freibad

  • Entstehung:

    Das Schwandorfer Freibad besteht seit 1966 und wurde nach der Neugestaltung 1993 in Erlebnisbad umgetauft. Das 50-jährige Jubiläum feierte die Stadt 2016 mit einem Tag der offenen Tür und abends mit einer Beachparty und Livemusik. I

  • Rekord:

    2018 steuert die Einrichtung auf einen Rekord zu. Seit der Wiedereröffnung wurden über vier Millionen Badegäste gezählt.

Für Rüdiger Frey gibt es immer etwas zu tun. Foto: Archiv/scl
Für Rüdiger Frey gibt es immer etwas zu tun. Foto: Archiv/scl

Rüdiger Frey verspricht den Badegästen in Zukunft „noch mehr Behaglichkeit in angenehmem Wohlfühlklima“, denn die neue Lüftungsanlage werde die Luftfeuchtigkeit erheblich reduzieren. Bis zum Schuljahresbeginn im September sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. „Der einwandfreie Zustand der beiden Bäder ist der Stadt ein Anliegen“, versichert Feller. Nicht alle Kommunen vergleichbarer Größe seien bereit, jährlich ein Defizit von 1,8Millionen Euro für den Erhalt ihrer Bäder zu tragen. „Das ist kein Pappenstiel“, so Feller. Er dankt dem Personal für den Einsatz. Der Stadt und den Mitarbeitern sei es ein Ansporn, immer eines der beiden Bäder offen zu halten.

„Rüdiger Frey liebt seinen Beruf, das spürt man.“

Jürgen Liebl, Personalratsvorsitzender

Beim Blick auf die Besucher-Statistik fühlt sich der Oberbürgermeister bestärkt in seinem Bemühen, das Hallenbad jedes Jahr wieder ein Stück attraktiver zu machen. In der vergangenen Saison wurden 40 384 Badegäste gezählt und damit über 3000 mehr als im Jahr zuvor. Auch die Zahl der Sauna-Besucher stieg um 200 auf 4442. Das Hallenbad ist Austragungsort internationaler Schwimmfeste und nationaler Meisterschaften und bietet die Rahmenbedingungen für Wellness-Abende. In der erneuten Investition in die Infrastruktur des Hallenbades sieht der Oberbürgermeister kein Signal für eine Absage an ein Ganzjahresbad. Es gehe vordergründig darum, das Hallenbad auch für die nächsten Jahre im Bestand zu erhalten.

Eine hohe Sozialkompetenz

Arbeiten bestens zusammen: Bäderleiter Rüdiger Frey hier mit OB Andreas Feller, Pressesprecher Lothar Mulzer und Bademeister Michael Gaisa. Foto: Archiv
Arbeiten bestens zusammen: Bäderleiter Rüdiger Frey hier mit OB Andreas Feller, Pressesprecher Lothar Mulzer und Bademeister Michael Gaisa. Foto: Archiv

„Das Geld ist gut angelegt“, versichert Stadtkämmerer Jens Wein. Er bescheinigte dem Bäderleiter hohe Fach- und Sozialkompetenz, mit der er seine Mannschaft führe. „Rüdiger Frey liebt seinen Beruf, das spürt man“, betonte Personalratsvorsitzender Jürgen Liebl. Er gratulierte im Namen der Belegschaft zum Dienstjubiläum. „Mannschaft und Umfeld passen“, versicherte Rüdiger Frey, „deshalb macht die Arbeit Spaß“. Vor allem bei dem schönen Wetter der letzten Wochen. Beim Blick auf die Statistik stellt der Bäderleiter fest: „Bis Ende Mai war es die erfolgreichste Saison seit Bestehen des Erlebnisbades“.

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