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400 Zuhörer erlebten „Sternstunden“

Ein Konzert mit Volksmusik in der Stadthalle unterstützte die Aktion des Bayerischen Rundfunks für Kinder.

Die Maxhütter Stub’n Musi

maxhütte-haidhof.Einen wunderschönen volksmusikalischen Abend erlebten rund 400 Gäste, die sich beim Benefizkonzert der Maxhütter Stub’n Musi zugunsten der Aktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks auf den Advent einstimmen lassen wollten. Unter dem Motto „A wengerl lustig – a wengerl staad“ spielten und sangen sich in der Stadthalle neun Gruppen, allesamt unter Verzicht auf Gage, in die Herzen der Zuhörer, moderatorisch begleitet vom Kreismusikpfleger Alois Gillitzer.

Die Idee dazu stammte vom Ehepaar Mierzwa von der Maxhütter Stub’n Musi, Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank unterstützte die Durchführung begeistert und übernahm auch gern die Schirmherrschaft. Auch die Maxhütter Grundschüler trugen ihren Part zum Gelingen bei, zum einen mit ein paar lustigen Liedern, gesungen vom Schülerchor und gespielt von der Flötengruppe, zum andern mit selbst angefertigten Geschenkartikeln, deren Verkauf zusätzlich Geld, und das nicht zu knapp, in die Benefizkasse spülte.

Ganz im Sinne von Eckhardt Mierzwa der in seiner Begrüßung den Sinn von Weihnachten als ein „Trocknen von Tränen“ beschrieb: Das, was man habe, mit anderen teilen, denn „jedes Mal, wenn Not eines Unglücklichen gemildert ist, wird Weihnachten“. Dem konnte sich Dr. Plank nur anschließen, die sich über den vollen Saal und die vielen Mitwirkenden freute, besonders auch über die symbolhafte, schöne Aktion der Kinder für andere Kinder.

Musikalisch stimmten die Dorfmusikanten ein, eine Gruppe von Bläsern, bestehend aus Orchestermitgliedern verschiedener Gruppen aus dem gesamten Städtedreieck. Das Programm selber war aufgeteilt, der Beginn gehörte dem Heiteren, jedes Stückl eingeleitet durch eine Anekdote oder lustige Betrachtung von Gillitzer, ob er jetzt die Lehrerinnen des Schülerchors als „Fräuleins“ begrüßte, so wie eben früher üblich, oder den diesmal aus vier Mitgliedern bestehenden „Schwarzenfelder Dreigesang“, die Leonhardi Sänger, die stolz auf ihr 60-jähriges Bestehen sein dürften, auch wenn’s schon mal mehr Mitglieder gewesen wären, oder die Blecherne Saitn aus Schnaittenbach.

Bei ihrem urbayrischem Spiel taute der ganze Saal endgültig auf, ihr „War er weg, dieser Speck“ ließ alle mitempfinden, -lachen, -singen.

Auch die Stauber Moidln aus Gelsenbach ließen aufhorchen, glasklare junge Stimmen beim gekonnten Vortrag animierten alle zum Extra-Applaus.

Nach der Pause ging es dann passend adventlich besinnlich weiter, wurde der Abend zu einer wunderbaren Einstimmung auf Weihnachten. Gillitzer las aus seinem Buch „Oberpfälzer Weihnachtsgschichten“ die „Weihnachtsgschicht“, die Verkündigung auf bayrisch, in Versform, so wunderbar anrührend und vertraut, nicht zuletzt natürlich wegen seiner sonoren Stimme, die vielen noch von seiner Tätigkeit beim Bayerischen Rundfunk im Ohr geblieben ist.

Dazu die jetzt staade Musik, ob Menuetts von der Stub’n Musi oder den Blechern Saitn, oder den Männerstimmen von den Leonhardi Sängern bei „In Nacht und Dunkel liegt die Erd“, dem Schwarzenfelder Dreigsang beim wehmütigen „Es is halt wieder da Summa aus“ und den Stauber Moidln, die feststellten „eitz is döi Lichterzeit“.

Und absolut ergreifend, der Pirkenseer Chor „ffortissimo“ mit Jenkins „Adiemus“, wobei hier die Maxhütter ihre Bürgermeisterin als Chormitglied erleben konnten. Mit den Lichtern von „Sterndlwerfern“ klang der Abend aus, Lichter, die, so hoffte Plank, jeder im Herzen mitnähme. Mit einer gelben Rose für jeden Mitwirkenden bedankte sie sich für einen Abend, der schöner nicht hätte einstimmen können auf die Vorweihnachtszeit.

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