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42 neue Corona-Fälle in Schwandorf

28 Patienten sind wieder genesen, teilt das Landratsamt mit. Aber die Fallzahlen steigen so steil wie nie zuvor.

Ein Mitarbeiter des provisorischen Krankenhauses auf der Madrider Messe trägt Mund- und Gesichtsschutz. Wie das Landratsamt mitteilt, dürfen selbst genähte Masken nicht als „Schutzmasken“ bezeichnet werden. Foto: Ricardo Rubio/Europa Press/dpa
Ein Mitarbeiter des provisorischen Krankenhauses auf der Madrider Messe trägt Mund- und Gesichtsschutz. Wie das Landratsamt mitteilt, dürfen selbst genähte Masken nicht als „Schutzmasken“ bezeichnet werden. Foto: Ricardo Rubio/Europa Press/dpa

Schwandorf.Seit dem 8. März beleuchtet das Landratsamt jeden Tag die aktuelle Entwicklung der Fallzahlen. Konnte es in den ersten 14 Tagen schon rein statistisch keine „Gesunden“ geben, weil die Zeit der häuslichen Quarantäne zwei Wochen beträgt, kann gut dreieinhalb Wochen nach Ausbruch des ersten Falls eine erste Bilanz gezogen werden, teilt das Landratsamt mit.

„Von all denen, die ich in den letzten Wochen gemeldet habe, sind 28 Patienten wieder genesen. Der überwiegende Rest befindet sich noch in der Zwei-Wochen-Frist, in der man als krank gilt, auch wenn man keine ernsteren Beschwerden verspürt“, sagt Pressesprecher Hans Prechtl.

Zu einer Entwarnung besteht freilich kein Anlass, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Allein am Mittwoch, 1. April, sind bislang (Stand 16 Uhr) 42 neue Fälle zu verzeichnen. „Das ist die höchste Zahl, die wir bislang an einem Tag hatten“, berichtet Prechtl. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 176 angestiegen.

Taxi soll positiv getestete Personen abholen

Das Bürgertelefon mit seinen zehn Plätzen ist nach wie vor stark ausgelastet. Es ist unter der Telefonnummer (0 94 31) 471-150 erreichbar. Im Gespräch ist das Landratsamt mit einem Taxiunternehmer, der bereit ist, ein Fahrzeug so nachzurüsten, dass positiv getestete Personen sicher transportiert werden können, etwa für die Entlassung aus dem Krankenhaus.

Pandemie

Expertengruppe managt die Coronakrise

Der Schwandorfer Landrat Thomas Ebeling scharrt täglich ein Führungsteam um sich. In Echtzeit werden Infos ausgetauscht.

„Mund- und Nasenmasken“ statt „Schutzmasken“

Selbst in der Krise sind juristische Feinheiten aufgetaucht, die von außen in die Behörde hineingetragen wurden. Firmen oder Einzelpersonen, die aus Not oder Hilfsbereitschaft jetzt Stoffmasken herstellen, dürfen diese nicht als „Schutzmasken“ bezeichnen, teilt das Landratsamt mit. Der Begriff „Schutzmasken“ bleibt nach dem Medizinproduktegesetz solchen Masken vorbehalten, die bestimmte medizinische Zertifizierungen erfüllen. Bei selbst geschneiderten Masken wird künftig von „Mund- und Nasenmasken“ gesprochen werden.

Engagement

Jeder kann in der Corona-Krise helfen

Nittenauer Bürger und Mitglieder des Vereins Flying Help nähen Atemmasken für Einrichtungen. Die Anleitung gibt es auf Video.

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