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Adventskonzert im Zeichen des Sterns

Die Kreuzberg-Musiker beschworen den Geist von Bethlehem und stimmten die vielen Zuhörer auf Weihnachten ein.
Von Rudolf Hirsch

„Advent ist ein Leuchten“ sang der Münsterchor unter der Leitung von Stefanie Jehl.  Foto: Rudolf Hirsch
„Advent ist ein Leuchten“ sang der Münsterchor unter der Leitung von Stefanie Jehl. Foto: Rudolf Hirsch

Schwandorf.„Der Geist von Bethlehem“ schwebte über dem Adventskonzert, das der Münsterchor, die Kreuzberg-Musikanten, das Kreuzberg-Bläserquintett und Solisten der Pfarrei am Sonntag in der voll besetzten Kreuzbergkirche gestalteten. „Wir können die Jahreskonzerte immer noch mit eigenen Leuten besetzen und sind nicht auf fremde Künstler angewiesen“, freute sich Organisator Michael Zinnbauer.

Sprecher Ludwig Krammer führte durch das Programm, das mit dem schwungvollen Titel „Angels we have heard on high“ begann. Zur Trompete gesellten sich nach und nach die anderen Instrumente der Kreuzbergmusikanten. Zuletzt setzte das Klavier mit ein, gespielt von der musikalischen Gesamtleiterin Stefanie Jehl. A-Capella-Gesang klang durch das Marienmünster, als der Kirchenchor das Lied „Advent ist ein Leuchten“ von Lorenz Maierhofer anstimmte. Das Bläserquintett beschwor mit „Once in Royal David`s City“ den Geist des Geburtsortes Bethlehem. Mit einem Flötensolo begann der norwegische Weihnachtspsalm, in den die restlichen Kreuzbergmusikanten einstimmten. Die „Schola“ verkündete die Botschaft: „Die wundervollste Zeit ist nah“. Mit der Filmmelodie von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ überbrachten die Gesangssolisten Franziska und Michael Zinnbauer den Zuhörern „frohe Weihnachtsgrüße“.

Die Orgelsanierung

  • Kosten:

    Für die Reinigung der 3800 Pfeifen und die Erneuerung des Spieltisches sind 100 000 Euro veranschlagt.

  • Stand:

    Mehr als 40 000 Euro hat der Orgelbauverein bereits beisammen. „In zwei Jahren wollen wir mit der Renovierung beginnen“, hofft Michael Zinnbauer. Er erwartet einen Zuschuss der Diözese Regensburg und ist guter Dinge, die Finanzierung stemmen zu können.

Mit dem Titel „Bethlehem“ waren musikalische Gedanken der Kreuzbergmusikanten zur Geburtsstätte Jesu überschrieben. Der Stern ging in der Nacht über der kleinen Stadt auf. „Nicht in Prunk und Protz, nicht in einem Palast, sondern einem verlassenen Stall, in dem eine unbenutzte Futterkrippe steht“, so der Hinweis des Sprechers.

Mit „Christmas Lullabies“ spielte das Kreuzberg-Quintett ein berühmtes polnische Weihnachtslied. „Alles, was ich zu Weihnachten möchte“, ist ein Liebeslied der Sängerin und Songschreiberin Mariah Carey. Sie macht sich keine Gedanken über Geschenke unter dem Christbaum, sondern wünscht sich nur die Nähe zu dem Menschen, den sie liebt. Solistin Franziska Zinnbauer interpretierte das moderne Weihnachtslied.

Noch einmal erinnerten die Kreuzbergmusikanten mit dem Münsterchor in einem Weihnachtsmedley an den „Spirit of Christmas“. Sprecher Ludwig Krammer wünschte den Besuchern „eine segensreiche Advents- und Weihnachtszeit“, verbunden mit der Bitte um „eine großzügige Spende zugunsten der Orgelsanierung“.

In das Schlusslied „Nun freut euch ihr Christen“ stimmten die Besucher mit ein. Pater Francis bedankte sich bei den Mitwirkenden für „das wunderbare Konzert“ und die Unterstützung während des ganzen Kirchenjahres. Auch Organisator Michael Zinnbauer zollte den Musikern und Sängern Respekt für den Probenaufwand, der zusätzlich zum kirchenmusikalischen Engagement notwendig gewesen sei.

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