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Austausch

Agentur für Arbeit stellte Erfolge vor

Hochrangige Vertreter aus dem Ausland informierten sich in Schwandorf. Ihnen ging es auch um Prozesse bei der Vermittlung.

Gäste aus europäischen Arbeitsverwaltungen informierten sich bei der Agentur für Arbeit in Schwandorf. Foto: Agentur
Gäste aus europäischen Arbeitsverwaltungen informierten sich bei der Agentur für Arbeit in Schwandorf. Foto: Agentur

Schwandorf.Hochrangige Vertreter der Arbeitsverwaltungen aus Großbritannien, Italien und Österreich haben die Agentur für Arbeit in Schwandorf besucht. Markus Nitsch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Schwandorf, und Bernhard Lang, Geschäftsführer operativ der Arbeitsagentur Schwandorf, gewährten der Delegation, bestehend aus Vertretern der Europäischen Kommission und des ICON-Instituts, Einblicke in die Organisation der Arbeitsagentur und erläuterten vor Ort in Schwandorf ihre Serviceeinrichtungen.

Fachkräfte der Arbeitsvermittlung und Berufsberatung erklärten den Gästen die unterschiedlichen Verfahrensschritte bei der Beratungs- und Vermittlungsarbeit. Die Besucher zeigten sich laut einer Pressemitteilung der Agentur für Arbeit „beeindruckt von der guten Entwicklung der Beschäftigung und der niedrigen Arbeitslosigkeit in der mittleren Oberpfalz“. Die aktuelle Arbeitslosenquote von 2,6 Prozent im Bezirk der Agentur für Arbeit Schwandorf liegt günstiger als im bayerischen Durchschnitt (2,9 Prozent) und bedeutet Vollbeschäftigung.

Die Delegation sei, wie die Arbeitsagentur stolz berichtete, begeistert gewesen von der Innovationskraft der Arbeitsagentur Schwandorf, insbesondere von der Stärkung und Weiterentwicklung der Führungsmannschaft sowie von der gelebten Mitarbeiterbeteiligung. Die Gäste interessierten sich insbesondere für Angebote der Berufsberatung an Jugendliche. Dabei komme es vor allem darauf an, dass die jungen Menschen mit einem umfassenden Informations- und Beratungsangebot auf ihrem Weg in eine berufliche Ausbildung begleitet werden. Auch die Förderung von Jugendlichen, bei denen Defizite in ihren Leistungen vorliegen oder die behindert sind, wurde erörtert.

Bei der Vermittlung in Arbeit stand der Matchingprozess ebenso im Fokus, wie der Zugang der Kunden zu E-Services für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Unter dem Begriff Matching versteht man vereinfacht gesagt einen Abgleich von Kompetenzen und Anforderungen. Bei der Vermittlungsarbeit setzt die Arbeitsagentur auf das Prinzip „Fördern und Fordern“, um eine Integration in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu erreichen.

Der Vermittlungsprozess beginne laut der Agentur für Arbeit in Schwandorf mit einer Situationsanalyse, um dann ein Arbeitsprofil zu erstellen und Integrationsziele zu definieren. Eine gemeinsam mit dem Kunden geplante Strategie wird dann konsequent umgesetzt und regelmäßig auf Wirksamkeit überprüft. Die Basis für eine erfolgreiche Integration in Arbeit und Ausbildung würden gute Kontakte zu Betrieben und Unternehmen bilden, deren Pflege einen hohen Stellenwert einnimmt. Der Besuch der Gäste aus europäischen Arbeitsverwaltungen erfolgte im Rahmen eines EU-Projekts, teilte die Agentur für Arbeit in Schwandorf mit.

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