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Montag, 16. Juli 2018 27° 8

Brandschutz

Aktive waren wieder gefordert

Reibungslos durchgeführte Neuwahlen unterstreichen das hervorragende Klima bei der Freiwilligen Feuerwehr Neunburg.
Von Ralf Gohlke

Zu insgesamt 144 Einsätzen musste die Neunburger Feuerwehr im vergangenen Jahr ausrücken; der Großteil waren technische Hilfeleistungen. Foto: Gohlke
Zu insgesamt 144 Einsätzen musste die Neunburger Feuerwehr im vergangenen Jahr ausrücken; der Großteil waren technische Hilfeleistungen. Foto: Gohlke

Neunburg.Einen „neuen Rekord“ verzeichnete der Vorsitzende der Feuerwehr Neunburg, Georg Schmid, für den Besuch der Jahreshauptversammlung am Samstag im Feuerwehrhaus. Von den insgesamt 298 Mitgliedern waren allein 114 wahlberechtigte Mitglieder anwesend, die Jugendlichen und die Ehrengäste kamen noch hinzu. Erstmals nahm auch Landrat Thomas Ebeling an der Versammlung teil. Dass die Neunburger Wehr in Sachen Vereinsarbeit und aktive Feuerwehr Vorbildliches leistet, wurde bei den Berichten der Verantwortlichen und den Grußworten der Ehrengäste erneut deutlich.

61 Aktive ständig alarmbereit

Bürgermeister Martin Birner (rechts) gratulierte der neuen Vorstandschaft. Neu sind Otto Birner (links), Thomas Bösl (dritter v. Links) und Nicole Eckl. Foto: Gohlke
Bürgermeister Martin Birner (rechts) gratulierte der neuen Vorstandschaft. Neu sind Otto Birner (links), Thomas Bösl (dritter v. Links) und Nicole Eckl. Foto: Gohlke

Zu den Schwerpunkten dieser Versammlung zählten die Neuwahlen. Dazu standen im Rahmen einer „Dienstversammlung“ die Wahlen des Kommandanten und seines Stellvertreters an. Nachdem Bernhard Käsbauer und Reinhold Stangl erneut kandidierten, war deren Wiederwahl eher eine Formsache. Ihnen gratulierte als erster Bürgermeister Martin Birner, der auch die Wahlen leitete.

Ebenso kandierten auch Vorstand Georg Schmid und sein Stellervertreter Thomas Zimmermann erneut für das Amt der Vorsitzenden und erhielten dafür von den Mitgliedern großen Applaus und die notwendigen Stimmen. Bereits am Ende seines Berichtes hatte Kassier Herbert Reiml angekündigt, dass er nach 30-jähriger Tätigkeit als Finanzverwalter und 36 Jahren in der Vorstandschaft nicht noch einmal antreten werde.

Die Neuwahlen

  • Kommandant

    Bernhard Käsbauer und sein Stellvertreter Reinhold Stangl wurden in ihren Ämtern bestätigt.

  • Vorsitzender

    bleibt weiterhin Georg Schmid ebenso wie sein Stellvertreter Thomas Zimmermann.

  • Zur neuen Kassiererin

    wurde Nicole Eckl gewählt, nachdem sich Herbert Reiml nicht mehr zur Wahl stellte.

  • Der neue Schriftführer

    heißt Thomas Bösl. Er löste Amtsinhaberin Manuela Hellmuth ab, die ebenfalls wieder vorgeschlagen worden war.

  • Die Beisitzer

    heißen Stefan Beer (83), Thomas Weingärtner (63) und neu, Otto Birner (57).

  • Vorgeschlagen

    waren außerdem auch Florian Binder, Stefan Meier, Jenny Schindler und Stefan Mehltretter.

Als seine Nachfolgerin bestimmten die Mitglieder Nicole Eckl, die langjährige Jugendwartin. Für das Schriftführeramt votierte die Mehrheit für Thomas Bösl, der somit Manuela Hellmuth nach zwei Amtsperioden ablöste. Bei den Beisitzern wurden Stefan Beer und Thomas Weingärtner bestätigt. Neu hinzu kommt Otto Birner.

Das Leistungspensum der Aktiven verdeutlichte Kommandant Bernhard Käsbauer in seinem Tätigkeitsbericht. Eher Zufall war es da, dass die Zahl von 144 Einsätzen genau deckungsgleich zum Vorjahr war. An Einsatzstunden wurden dafür 2225 aufgewendet. Verschoben hatten sich die Zahlen lediglich innerhalb der Art der Alarmierungen. So erhöhten sich die Brandeinsätze auf 49 (46) während die technischen Hilfeleistungen von 69 auf 64 zurückgingen. Sicherheitswachen waren es 15 (12) und „sonstige Tätigkeiten“ 16 (17).

Beruhigter Blick in die Zukunft

Käsbauer stellte heraus, dass die bewältigten Herausforderungen von 62 aktiven Feuerwehrmännern und -frauen geleistet wurden. Dass die Tagesalarmsicherheit gewährleistet werden könne, sah er als Verdienst der Arbeitgeber, die es ermöglichten, dass der Arbeitsplatz jederzeit ohne Probleme verlassen werden könne, um in den Einsatz zu gehen.

Die Kommandanten Bernhard Käsbauer (links) und Reinhold Stangl Foto: ggo
Die Kommandanten Bernhard Käsbauer (links) und Reinhold Stangl Foto: ggo

Um diesen Dienst in gewohnt professioneller Weise erfüllen zu können, seien 45 Übungseinheiten mit 2687 Stunden abgeleistet worden. Damit summiere sich die Stundenzahl auf 4912. Die Zeiten für die Fahrzeug- und Gerätepflege, Vorbereitung von Übungen und sonstige Veranstaltungen sind dabei nicht eingerechnet. Ausführlich listete Käsbauer die Teilnahme an Lehrgängen zur Aus- und Weiterbildung auf, unter anderem einem Fahrtraining für die Lkw-Fahrer. Auch die Leistungsprüfungen seien ein Thema gewesen.

Einen Großteil seines Berichtes widmete Käsbauer den Dankesworten für die Unterstützung innerhalb und außerhalb der Feuerwehr in ideeller wie finanzieller Hinsicht. Nicht unerwähnt ließ er die Beschaffungsmaßnahmen und den Unterhalt für das Gerätehaus. Sein Fazit lautete: „Der Betrieb läuft sehr gut und wir können beruhigt in die Zukunft blicken“.

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