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Musik

Alphorntöne treffen auf Blasmusik

Ein begeisterndes Jahreskonzert bot die Blaskapelle Teublitz vor über 300 Besuchern in der Dreifachsporthalle.
Von Werner Artmann

Ein begeisterndes Jahreskonzert mit musikalischer Vielseitigkeit und Abwechslung bot die Blaskapelle Teublitz den über 300 Zuhörern. Foto: Werner Artmann
Ein begeisterndes Jahreskonzert mit musikalischer Vielseitigkeit und Abwechslung bot die Blaskapelle Teublitz den über 300 Zuhörern. Foto: Werner Artmann

Teublitz.Vielseitigkeit, Abwechslung und „instrumentale Überraschung“ waren die Eckpfeiler des diesjährigen Jahreskonzerts der Blaskapelle Teublitz in der Dreifachsporthalle. Unter der Gesamtleitung von Lena Hofmann, unterstützt von Bernhard Liebl und Regina Sturm als weitere Dirigenten, spielten die Musikerinnen und Musiker Werke von Filmmusik, böhmischer Blasmusik bis hin zu Reinhard Fendrich und dem „Deutschmeister Regimentsmarsch“. Vorsitzende Inge Hofmann freute sich über den Besuch von rund 300 Zuhörern, von Pfarrer Michel Hirmer mit Pater John, vom stellvertretenden Landrat Arnold Kimmerl, von Altbürgermeister Kurt Fink, der beiden Vertretern des Nordbayerischen Musikbundes Gerhard Engel und Lothar Prechtl sowie 2. Bürgermeister Robert Wutz.

Mit der dreiteiligen Intrada aus einer Partita, geschrieben für die Teublitzer Blaskapelle vom Teublitzer Kirchenmusiker Norbert Hintermeier, eröffnete die Hauptgruppe den Konzertabend. Die darauffolgende Ausbildungsgruppe Teublitz – Leonberg zeigte ein beachtliches Können.

„Rucki-Zucki“ als Zugabe

Bernhard Liebl musizierte mit ihnen ein Stück aus dem Bereich Popmusik („Power Rock“) und die Zugabe „Rucki Zucki.“ Regina Sturm spielte mit dieser Nachwuchsgruppe die bekannte Weise „Mia san halt die lustigen Hammerschmiedgsölln“ – ein Volksmusiklied, das sowohl in Bayern wie auch in Österreich beheimatet ist – ebenso gekonnt wie den Foxtrott „Quick Time“ von Jacob de Haan.

Erstmals dabei: ein Alphorn. Foto: Werner Artmann
Erstmals dabei: ein Alphorn. Foto: Werner Artmann

Rhythmische und dynamische Steigerungen arbeitete Bernhard Liebl in der Filmmusik „Pirates of the Carribean“, bekannt unter „Fluch der Karibik“, gut heraus. Beruhigend wirkte das darauffolgende Stück „Ha Det Bra“ von Tom Naess, das von der Ausbildungsgruppe und Hauptgruppe gemeinsam interpretiert wurde. Der letzte Programmblock des ersten Teils war geprägt von der Vorstellung des Alphorns. Dieses Instrument wurde zunächst von Tobias Mainka gespielt. Mit der Komposition „Alp-Traum“ kam die warme Klangfarbe der pastoralartigen, von Dreiklangsmelodik beherrschten Stimmung sehr zur Geltung.

Zwei Zugaben

  • Zugaben:

    Musik mit Alphorn, gespielt von Bernhard Liebl mit Marcus Breitfelder auf dem Baritonhorn, kann auch ganz jazzig sein. Der Deutschmeister Regimentsmarsch, bei dem alle Zuhörer begeistert mitklatschten, beendete das Jahreskonzert.

  • Moderation:

    Die humorvolle Art der Moderatoren Heidi Dickert sowie Andreas und Alexander Zitzler war informativ und kurzweilig.

Beim Medley „The Best of Rainhard Fendrich“ wurden unter Lena Hofmann u.a. die berühmten Songs „Macho Macho“, „Midlife Crisis“ oder „I am from Austria“ des österreichischen Liedermachers musiziert. Ins „Land der Berge“ führte die Polka „Bergzauber“ mit ihren eingängigen Hornmelodien.

„Böhmische Blasmusik“

Der zweite Teil wurde mit „Fanfare and Flourishes“ eröffnet. Beim Stück „Alphornzauber“ stellte sich Bernhard Liebl als Alphornsolist vor. Diese Musik begann mit einem Alphornsolo als Einleitung, diese von den Naturtönen bestimmte Melodik wird anschließend in erweiterter Form vom Orchester übernommen, schließlich spielt das Orchester die Begleitung des Solisten. Die exzellente Wiedergabe war eine Bereicherung des Konzertabends. Bei dem Traditionsmarsch „Erzherzog-Carl-Marsch“ gefiel besonders die Bassgruppe der Kapelle. In die beliebte „Böhmische Blasmusik“ wurden die Zuhörer mit dem Walzer „Moldau-Spaziergang“ geführt, passend dazu die Polka „Duett“, bei der die Tenorhornsolisten Bernhard Liebl und Tobias Mainka mit den klangvollen Terzpassagen der warmen Hornklänge glänzten. Die „Wachtel-Polka: Musik ist uns’re Welt“ führte abschließend nochmals in die Musikwelt von Ernst Mosch mit seinen böhmischen Klängen.

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