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Wirtschaft

Alternativen zum „Wachstumswahn“

In Burglengenfeld referiert am Freitag Dr. Nico Paech. Er fordert für den Wohlstand jedes einzelnen eine Obergrenze.

Prof. Dr. Niko Paech spricht am Freitag im Vereinsheim des TV Burglengenfeld. Foto: Prof. Dr. Paech
Prof. Dr. Niko Paech spricht am Freitag im Vereinsheim des TV Burglengenfeld. Foto: Prof. Dr. Paech

Burglengenfeld.BurglengenfeldIst „Wohlstand für alle“ nur möglich, wenn die Wirtschaft permanent brummt? Bedeutet Stagnation, wie viele fürchten, tatsächlich sofort Rückschritt und den Verlust hart erarbeiteter Bequemlichkeiten? Oder gibt es einen Mittelweg, der Wohlstand und Nachhaltigkeit gleichermaßen garantiert?

Um solche Fragen geht es bei einem Vortragsabend, zu dem ein „Bündnis für Ökologie“ am Freitag, 17.30 Uhr, in das TV-Heim an der Regensburger Straße 11 einlädt. Redner ist Dr. Niko Paech, Professor für Makroökonomik von der Uni Siegen. Er gilt als Wachstumskritiker Nr. 1 in Deutschland und mutet in seinen Vorträgen den Zuhörern viel Wahrheit zu. Eine seiner Grundthesen ist: Für den vom Einzelnen beanspruchten materiellen Wohlstand muss es eine Obergrenze geben.

Laut Dr. Paech ist ökologischer Notstand längst eingetreten. Deshalb komme es jetzt auf „alle demokratischen Kräfte, die willens und fähig sind“, an, sich dem „Wachstums- und Steigerungswahn zu verweigern, um die Gesellschaft mit Alternativen zum Selbstzerstörungsmodus zu konfrontieren“.

Das „Bündnis für Ökologie“, bestehend aus den Naturschutzverbänden BUND und LBV, der Katholischen Erwachsenenbildung im Landkreis, dem evangelischen Bildungswerk Regensburg sowie zwei ökologisch ausgerichteten Bürgerinitiativen im Städtedreieck, hofft, mit dem Vortrag eine konstruktive Diskussion anzustoßen. Welche konkreten Chancen bieten sich in unserer Heimat für ein einfaches gutes Leben für alle? Und wie können gleichzeitig die regionalen Naturräume und Lebensgrundlagen bewahrt werden?

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