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Politik

Andreas Ferstl will Bürgermeister werden

Einstimmig wählte die SPD Teublitz Andreas Ferstl zu ihrem Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020.
Von Werner Artmann

SPD-Ortsvorsitzende Romy Hermann-Reisinger (l.) gratuliert Andreas Ferstl und dessen Frau Silvia zur Kandidatur. Foto: Werner Artmann
SPD-Ortsvorsitzende Romy Hermann-Reisinger (l.) gratuliert Andreas Ferstl und dessen Frau Silvia zur Kandidatur. Foto: Werner Artmann

Teublitz.„Ich will Bürgermeister der Bürger meiner Heimatstadt Teublitz werden – egal welcher politischer, ethnischer oder sonstiger Überzeugung!“ Mit diesen eindrucksvollen Worten erklärte sich SPD-Bürgermeisterkandidat Andreas Ferstl bereit, die Wahl im März 2020 zu gewinnen und wieder als sozialdemokratischer Bürgermeister im Rathaus Platz zu nehmen. Bei der Nominierungsversammlung am Sonntagnachmittag im Sportheim wählten die wahlberechtigten 28 Teublitzer SPD-Mitglieder Andreas Ferstl einstimmig zu ihrem Bürgermeisterkandidaten.

SPD-Ortsvorsitzende Romy Hermann-Reisinger betonte, dass man mit dieser Nominierungsversammlung für das Bürgermeisteramt jetzt schon an die Öffentlichkeit gehen wolle, um allen Spekulanten entgegenzutreten. Hier sollten aber auch die ersten Weichen für einen harten aber fairen Kommunalwahlkampf im März 2020 eingeleitet werden. Sie wies auch darauf hin, dass die SPD-Ortsvereine Katzdorf und Münchshofen in eigenen Versammlungen den Bürgermeisterkandidaten bestätigen wollen. Hauptaufgabe für den SPD-Ortsverein wird es bis zu Wahl sein, seinem Bürgermeisterkandidaten den Rücken zu stärken und im Wahlkampf zu unterstützen.

Das Teublitzer Rathaus soll rot werden

Es gehe heute um etwas ganz Wichtiges, stellte MdB Marianne Schieder fest, denn es müsse gelingen, das Teublitzer Rathaus wieder „rot“ zu machen. Die Wahl des Teublitzer SPD-Bürgermeisterkandidaten sei eine gute Entscheidung und es lohne sich für die SPD, alles in die Waagschale zu werfen und um dieses Amt zu kämpfen. „Pack ma‘s gemeinsam an,“ meinte Schieder. Der SPD-Kreisvorsitzende Peter Wein sagte, dass der Gewinn des Bürgermeisteramts in Teublitz eine wichtige Verantwortung nicht nur für die SPD, sondern auch für die Stadt und das Städtedreieck sei. Der SPD-Kandidat habe die besten Chancen in Teublitz Bürgermeister zu werden, zumal man auch in den Nachbarstädten die „schwarze“ Bürgermeisterschaft ablösen könne.

Wahlen

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Das Mitglied des SPD-Kommunalwahlkampfteams, Matthias Haberl, schlug der Versammlung Ferstl als Bürgermeisterkandidaten vor. „Als alter Deiblitzer“ hatte MdL a.D. Franz Schindler die ehrenvolle Aufgabe, den SPD-Mitgliedern den Kandidaten vorzustellen. Zuerst ging Schindler auf die lange Geschichte der SPD mit ihren Höhen und Tiefen ein. Zum SPD-Kandidaten Ferstl meinte er, dass es schon positiv sei, eine solche Kandidatur auf sich zu nehmen. Dabei sei es aber entscheidend, dass die eigenen Parteifreunde hinter ihrem Kandidaten stünden und diesen nach Kräften unterstützten. Schindler: „Ich darf Andreas Ferstl als einen von euch empfehlen – er kann auch Bürgermeister!“

Zur Person

  • Andreas Ferstl:

    Geboren am 15. April 1972 als Sohn der Eheleute Hermann und Anna Ferstl; 1987 Quali in Teublitz; 1990 Abschluss der Schreinerlehre und Übertritt in die Bayerische Staatsforstverwaltung mit Ablegen der Facharbeiterprüfung

  • Ferstl und Teublitz:

    Ferstl gehört unzähligen Vereine und Organisationen an; seit 2013 SPD-Mitglied, seit 2014 im Teublitzer Stadtrat.

Laut Schindler sei es „eine Ehre für die SPD antreten zu dürfen!“ Er dankte Ferstl für die Bereitschaft zu kandidieren, zu dessen Mut zur politischen Auseinandersetzung und seine Fähigkeit, Visionen zu entwickeln.

In der anschließenden geheimen Wahl wurde Andreas Ferstl einstimmig mit 28 Stimmen zum SPD-Bürgermeisterkandidaten gewählt.

„Mit allem Wenn und Aber, das dieses ehrenvolle Amt mit sich bringt – ich will Bürgermeister werden.“

Andreas Ferstl, SPD

Der „Frischgekürte“ stellte sich seinen Parteifreunden vor. Mit der Kandidatur habe er sich überlegt, was er machen könne, damit Teublitz vorankomme und wie er sein Handeln gegenüber der kommenden Generation verantworten könne. Mit der Kandidatur stehe er vor einem weiteren Wendepunkt in seinem Leben. „Mit allem Wenn und Aber, das dieses ehrenvolle Amt mit sich bringt – ich will Bürgermeister werden.“ Ihm sei bekannt, wo in Teublitz Baustellen seien. Dabei denke er an die Verbesserung des Nahverkehrs, an Fahrradwege, an die Selbstvermarktung von Baugebieten, an ein Gewerbegebiet an der A93, an die Würdigung des Ehrenamtes, an eine größtmögliche Bürgerbeteiligung und keine Bürgerinitiativen, die Einbürgerung von Familien und eine Art jährliche Willkommensmesse. „Ich bin mir bewusst, dass dies große Ziele sind, jedoch haben wir eine gute Besetzung in der Verwaltung, im Bauhof und auch viele Ideen aus der Bevölkerung, denen man nur Gehör schenken muss!“

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