MyMz
Anzeige

Exkursion

Anglerverein lernte in Wöllershof

Die Jugendgruppe des Sportanglervereins Schwarzenfeld war zu Gast in Wöllershof. Hier erfuhren sie viel über Fischarten.

Die Jugendgruppe des Sportanglervereins besuchte Wöllershof. Foto: Verein
Die Jugendgruppe des Sportanglervereins besuchte Wöllershof. Foto: Verein

Schwarzenfeld.Die Jugendgruppe des Sportanglervereins Schwarzenfeld war zu Gast in Wöllershof. Im Rahmen des Themas „Lernen an innovativen Orten“ besuchte die Jugendgruppe des Sportanglervereins Schwarzenfeld den teichwirtschaftlichen Beispielbetrieb des Bezirks Oberpfalz. Ziel des Ausflugs war es, den Jugendlichen fischbiologische Zusammenhänge noch näher bringen zu können. Dafür ist der Teichbetrieb in Wöllershof nach Aussage der Jugendleiter Franz Lotter und Michael Bauer eine ideale Adresse. Fischmeister Kevin Bäumler führte die Jugendgruppe, welche von zahlreichen interessierten Altanglern begleitet wurde, über die Anlage.

Er erklärte, dass insbesondere der Stör das Hauptarbeitsgebiet des Betriebes darstellt. Aufgrund der Verbauung von Flüssen sind diese von ihren natürlichen Wander- und Laichwegen abgeschnitten. Aus diesem Grund stellt der - von der Regierung der Oberpfalz maßgeblich geförderte - Betrieb einen der wichtigen Eckpfeiler in Europa zur Arterhaltung des Störes dar. Aktuell werden sieben verschiedene Störarten auf dem Betrieb gezielt vermehrt.

Dafür steht unter anderem ein Warmwasserbruthaus zur Verfügung, wodurch eine gleichbleibende Ei- und Jungfischqualität gewährleistet werden kann. Das Artenerhaltungsprogramm für den einheimischen störartigen Fisch, den Sterlet, ist ein weiterer wichtiger Baustein des Fischzuchtbetriebes. Diese Programme können nur durch die Regierung geförderte Betriebe erfolgen, da eine wirtschaftliche Finanzierung für private Betriebe nicht möglich wäre.

Selbstverständlich findet man auf dem teichwirtschaftlichen Beispielsbetrieb auch andere Fischarten vor, wie beispielsweise Schleie, Nerfling, Nase oder auch den Karpfen. Bäumler verwies jedoch darauf, dass man bei diesen Fischarten bewusst nicht zu viele vermehre, um keine Konkurrenz gegenüber privatwirtschaftlichen Fischzuchten darzustellen. Da es sich um eine Einrichtung der Regierung der Oberpfalz handle, so Bäumler, steht es allen Teichwirten, Angelvereinen, aber auch privaten Gartenteichbesitzern frei, sich durch die Experten aus Wöllershof beraten zu lassen.

Die Jugendlichen zeigten sich begeistert von den Ausführungen von Kevin Bäumler Als besonders beeindruckend stellte sich ein 26 Jahre alter und 120 Kilogramm schwerer europäischer Hausen Stör dar.

Abschließend bedankten sich die Jugendleiter Franz Lotter und Michael Bauer bei Kevin Bäumler für die fachlich äußert fundierte Führung und versprachen, in den nächsten Jahren wieder zu Besuch zu kommen.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht