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Wahlkampf

Arbeit für Wohlfühlgemeinde Wackersdorf

Mit dem Politischen Aschermittwoch in der Gaststätte Glück Auf beendete der CSU Ortsverband seine Wahlveranstaltungen.
Von Johann Ippisch

CSU-Bürgermeister Thomas Falter referierte beim Politischen Aschermittwoch über eine erfolgreiche Kommmunalpolitk in Wackersdorf.  Foto: Johann Ippisch
CSU-Bürgermeister Thomas Falter referierte beim Politischen Aschermittwoch über eine erfolgreiche Kommmunalpolitk in Wackersdorf. Foto: Johann Ippisch

Wackersdorf.Der politische Schlagabtausch in der Dreiländerhalle in Passau und Vilshofen gehört zum Politischen Aschermittwoch. Nicht so beim CSU Ortsverband. „Politische Attacken gibt es bei uns nicht, außer wir werden attackiert!“, so der 1. Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes, Dominik Bauer, der am Aschermittwoch zur letzten Wahlveranstaltung in die Gaststätte Glück Auf – verbunden mit einem Fischessen – eingeladen hatte.

Kommunalwahl

Fünf Kandidaten gegen einen Amtsinhaber

So viele Herausforderer gab es noch nie. Und doch ist Thomas Ebeling (CSU) klarer Favorit für die Schwandorfer Landratswahl.

1. Bürgermeister Thomas Falter hielt hierbei den Hauptvortrag. Auf die Einladung von weiteren Mandatsträgern auf Kreis- und Landesebene wurde verzichtet. Lediglich CSU-Vorsitzender Dominik Bauer machte in seiner Begrüßung einen kurzen Ausflug in die Bundespolitik bzw. auf die in Passau geäußerten Statements von Ministerpräsident Markus Söder. So dürfen Rechtspopulisten keinen Platz haben, unterstrich Bauer. Die CSU ist bürgerlich, steht in der Mitte und schaut nach vorne. So machte er den Schwenk zur Kommunalpolitik und fragte sich, wie man künftig in Wackersdorf wohnen will. Er setzte dabei auf Fortschritt, ohne aber die Tradition vergessen zu wollen. „Wir alle sind bereit, gemeinsam mit dem CSU-Bürgermeister Thomas Falter die Gemeinde zu gestalten!“, so Bauer. Die Gemeinde Wackersdorf soll weiterhin eine Wohlfühlgemeinde bleiben.

Bürgermeisterwahl erst 2023

Hauptredner des Politischen Aschermittwochs war Bürgermeister Thomas Falter, der selbst von der Kommunalwahl 2020 nicht betroffen ist und sich sein Feedback erst bei der außerturnusmäßigen Wahl im Jahr 2023 einholen muss. Er habe absichtlich keine Kandidatur auf der CSU-Liste trotz der neuen Gesetzeslage angenommen. Lediglich auf Platz acht bei der CSU-Kreistagsliste ist Thomas Falter zu finden. In seinem weiteren Referat ging er auf seine Kommunalpolitik bzw. seine Arbeit als Bürgermeister ein. So konnte die Zahl der Arbeitsplätze seit 2015 um 600 auf über 6000 gesteigert werden.

Kommunalwahl

Der Wahlkampf in Wackersdorf

Am 15. März wählen die Wackersdorfer ihren Gemeinderat neu. Hier finden Sie einen Überblick über alle Kandidaten.

Von den 6026 Arbeitsplätzen des Jahres 2019 sind 5456 Einpendler und 566 aus der Gemeinde. 158 Betriebe sind derzeit in der Gemeinde ansässig. „Der Erfolg von der Wirtschaftspolitik kommt nicht von selbst, sondern er muss Tag für Tag neu erarbeitet werden!“, so Falter, was für seine ganze Mannschaft gelte. Falter, der aus der Privatwirtschaft kommt, sieht seine Rolle als Dienstleister. Auch dieses Prinzip gilt für sein Team in Rathaus und Bauhof. Wirtschaftspolitik ist für ihn der ständige Kontakt zu den Unternehmen. „Wirtschaftspolitik ist Chefsache“, so das Prinzip von Falter, der dabei immer eine schnelle und unbürokratische Unterstützung anbietet.

Bei seiner Wirtschaftspolitik setzt er auf Investitionen in die Infrastruktur, den weiteren Ausbau des Branchenmixes, der Ausweisung von Baugebieten mit Schaffung der sozialen Infrastruktur wie Krippen, Kindergärten, Schulen, Ärzten und Nahversorgung.

Den Standort vermarkten

Handlungsbedarf für die Zukunft in seiner Gemeinde sieht Thomas Falter insbesondere bei der Schaffung von Gewerbeflächen für kleinere Betriebe, zum Beispiel in dem Interkommunalen Gewerbegebiet neben der OMV-Tankstelle. So sollen sich weitere Firmen ansiedeln. Eine Unterzeichnung für den Erwerb von 15 000 Quadratmetern eines Handwerksbetriebs in der Ottostraße steht kurz bevor, so Falter.

Fünf Säulen

  • Wackersdorf 4.0:

    für ein zukunftsorientiertes, digitales Wackersdorf,

  • Soziales Wackersdorf:

    Wackersdorf für alle

  • Industrie & Infrastruktur

    : Das Aushängeschild weiter optimieren

  • Ökologie & Nachhaltigkeit:

    Nicht nur reden, sondern handeln

  • Ressourcen & Verantwortung:

    Ein achtsamer Umgang wird als Auftrag verstanden.

Wichtig für ihn ist, den Standort Wackersdorf weiterhin positiv zu vermarkten. Die CSU-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat, Sabine Roidl, erinnerte nochmals an die Fünf-Säulen-Strategie ihrer Partei, bevor sich die Kandidaten nochmals den Besuchern kurz vorstellten.

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