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Arbeitsmarkt

Arbeitslosenzahl in Schwandorf gestiegen

Schwandorfs Arbeitslosenquote liegt im August bei 2,9 Prozent. Das Geschehen war von jahreszeitlichen Einflüssen geprägt.

In Schwandorf und Oberviechtach wurden heuer deutlich weniger offene Stellen gemeldet als im Vorjahr. Foto: Sebastian Gollnow/dpa
In Schwandorf und Oberviechtach wurden heuer deutlich weniger offene Stellen gemeldet als im Vorjahr. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Schwandorf.Im Bezirk der Geschäftsstelle Schwandorf war das Arbeitsmarktgeschehen im Ferienmonat August von jahreszeitlichen Einflüssen geprägt. Die Zahl der Arbeitslosen stieg von Juli auf August um rund 150 Personen bzw. 7,2 Prozent. Mitte des Berichtsmonats waren rund 2250 Personen arbeitslos gemeldet, knapp 410 Personen bzw. 22,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote stieg von 2,7 Prozent im Juli auf aktuell 2,9 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote im August bei 2,4 Prozent.

Im Laufe des Berichtsmonats meldeten sich 900 Personen neu oder erneut arbeitslos, 210 Personen bzw. 31,2 Prozent mehr als im Juli. Im Vergleich zum August des vergangenen Jahres waren knapp 120 Personen bzw. 14,9 Prozent mehr arbeitslos. Im Gegenzug stieg die Zahl der Abmeldungen aus der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat auch deutlich an, und zwar um 160 Personen bzw. 27,4 Prozent.

Großwetterlage bemerkbar

„Die konjunkturelle Großwetterlage macht sich mittlerweile leider auch bei dem ein oder anderen Betrieb in der Region bemerkbar. Es kommen weniger neue Bestellungen herein und Beschäftigte haben wieder mehr Kapazitäten für Aufgaben, die in Zeiten voller Auftragsbücher hinten angestellt werden mussten. Dazu zählt auch die Teilnahme an Weiterbildungen. Dank des Qualifizierungschancengesetzes kann die Agentur für Arbeit Unternehmen dabei finanziell unterstützen. Interessierte Arbeitgeber nehmen am besten Kontakt mit dem Arbeitgeber-Service auf und lassen sich beraten“, empfiehlt Markus Nitsch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Schwandorf.

Der Arbeitsmarkt der Landkreise und kreisfreien Städte in Ostbayern:

Kontakt mit den Berufsberatern der Agentur für Arbeit sollten Jugendliche aufnehmen, die eine Lehre beginnen möchten. Es gibt trotz des Beginns des Ausbildungsjahres noch immer zahlreiche freie und interessante Ausbildungsplätze in der Region.

Im Bezirk der Geschäftsstelle Schwandorf meldeten die Betriebe dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur und des Jobcenters seit Jahresbeginn rund 3130 Stellen neu zur Besetzung, zirka 740 Angebote bzw. 19,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Insgesamt waren im Berichtsmonat 1820 Stellenangebote registriert, 170 Offerten bzw. 8,3 Prozent weniger als im Vorjahr.

Der Arbeitsmarkt in Bayern im Überblick:

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Oberviechtach stieg die Arbeitslosigkeit von Juli auf August an. Binnen Monatsfrist erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um knapp 30 Personen bzw. 13,1 Prozent. Mitte August waren rund 220 Personen arbeitslos gemeldet, zehn Personen bzw. 4,4 Prozent weniger als im August 2018. Die Arbeitslosenquote stieg von 2,6 Prozent im Juli auf 2,9 Prozent an. Vor einem Jahr lag die August-Quote bei 3,0 Prozent. Im Laufe des Berichtsmonats meldeten sich rund 70 Personen neu oder erneut arbeitslos, 5,3 Prozent weniger als im August des Vorjahres.

Lage bleibt sehr gut

Es gibt keine Branchen- oder betriebsspezifischen Auffälligkeiten. Die Beschäftigungslage bleibt sehr gut. Überwiegend sind Geringqualifizierte, ältere und gesundheitlich eingeschränkte Arbeitnehmer von Kündigungen und Arbeitslosigkeit betroffen. Motivation, Mobilität, Flexibilität und vor allem Qualifikation sind weiterhin Voraussetzungen für gemeldete arbeitslose und arbeitsuchende Personen, um am regionalen Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein. Neueinstellungen erfolgen vor allem für Anlern- und Helfertätigkeiten häufig über Personaldienstleister.

Im Raum Oberviechtacher meldeten die Betriebe seit Jahresbeginn knapp 190 Stellen neu zur Besetzung, was einem Rückgang um 140 Offerten bzw. 41,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Insgesamt waren im August knapp 120 Stellenangebote im Bestand erfasst, zirka 40 Offerten bzw. 23,7 Prozent weniger als 2018.

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