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Asklepios: Klinik soll bis 2015 saniert werden

Asklepios-Geschäftsführer Georg Detter stellte Bürgermeistern die Planungen des Gesundheitskonzerns vor

Klinik-Geschäftsführer Georg Detter (hinten Mitte) stellte die Pläne von Asklepios vor Foto: Asklepios/H.C. Wagner

Städtedreieck. Der Name „Krankenhaus Burglengenfeld“ war einmal. Seit 1. Juli lautet die offizielle Bezeichnung für die größte und wichtigste medizinische Einrichtung im Städtedreieck „Asklepios Klinik Burglengenfeld“. In einem ersten Arbeitsgespräch mit den drei Bürgermeistern unterstrich Georg Detter, Geschäftsführer der Asklepios Klinik Burglengenfeld, dass das Krankenhaus medizinisch und betriebswirtschaftlich „beste Chancen“ habe. Der neue Eigentümer strebe eine Gesamtsanierung bis 2015 an, heißt es in einer Pressemitteilung von Asklepios.

Die Bürgermeister Dr. Susanne Plank (Maxhütte-Haidhof), Maria Steger (Teublitz) und Heinz Karg (Burglengenfeld) waren der von Städtedreiecks-Managerin Carmen Schierl koordinierten Klinik-Einladung zu einem offenen Gespräch gefolgt.

„Wir sehen uns als Krankenhausversorger für das Städtedreieck mit über 30000 bzw. das Umland mit über 50000 Bewohnern“, formulierte Georg Detter im Rahmen des Sondierungsgesprächs das Selbstverständnis. Mit dem endgültigen Übergang des ehemaligen Krankenhauses Burglengenfeld am 1. Juli 2010 auf die Asklepios Südpfalz-Kliniken GmbH habe man zum einen die Verantwortung als Arbeitgeber, zum anderen aber als medizinischer Dienstleister übernommen.

Die drei Hauptabteilungen – Anästhesie, Chirurgie und Innere Medizin – würden derzeit auf fachlich hohem Niveau personell verstärkt. In der „Inneren“ beispielsweise wurden bereits drei Leitende Oberärzte für die Fachgebiete Gastroenterologie, Schlaganfall-Versorgung und Onkologie installiert. Die Verträge mit den drei bekannten Belegarzt-Praxen Hoffmann/Günther (Chirurgie), Klemens/Klemens (HNO) und Erlbeck/Aedtner (Gynäkologie) wurden zwischenzeitlich beiderseitig bestätigt, so dass die von Detter beschriebene „geschlossene Behandlungskette“ für die Patientinnen und Patienten in der Klinik geboten werden kann.

„Wir beabsichtigen, das Haus bis 2015 gesamt zu sanieren“, versprach Detter den drei Städtedreiecksrepräsentanten. So weit das dafür notwendige Dienstleistungsspektrum im Städtedreieck existent sei, würden die Aufträge an örtliche und regionale Unternehmen vergeben. Die Klinik sei auch bereit, sich in Präventions- und Vortragsprogramme wie die Gesundheitstage in Maxhütte-Haidhof Anfang November und in die Kinderolympiade in Saltendorf im nächsten Jahr einzubinden. Zudem werde derzeit an einem Konzept zur Kooperation mit den Vereinen des Städtedreiecks gearbeitet.

Nach dem Gespräch äußerten sich die drei Bürgermeister in einer kurzen gemeinsamen Presseerklärung: „Wir freuen uns, dass Asklepios der Burglengenfelder Klinik so gute Chancen einräumt und werden natürlich die Entwicklung in den nächsten Wochen und Monaten aufmerksam beobachten. Unsere Hoffnung ist es, dass Asklepios den Standort Burglengenfeld langfristig sichern kann.“

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