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Rettungskräfte

Atemschutzträger gingen an ihre Grenzen

Die Feuerwehren Nittenau, Bergham und Bruck trainierten unter realen Einsatzbedingungen. Das zog auch Schaulustige an.

Einer der „Vermissten“,  der bei der Übung in einer Trage aus dem Haus getragen wurde. Foto: taf
Einer der „Vermissten“, der bei der Übung in einer Trage aus dem Haus getragen wurde. Foto: taf

Nittenau. Regelmäßige Übungen sind ein Muss für alle Feuerwehren. Neben dem normalen Übungsgeschehen in den Wehren ist es auch wichtig, die Zusammenarbeit mit den Nachbarfeuerwehren zu üben. Aus diesem Grund fand auch eine Gemeinschaftsübung der Feuerwehren Bergham, Nittenau und Bruck statt. Es sollte eine spezielle Übung für die Atemschutzträger dieser Feuerwehren sein, damit diese einmal mehr erkennen, wo ihre Grenzen sind und wo sie, für sich persönlich, nachbessern müssen.

Ausrichter dieser Übung war die FFW Bergham. Angenommen wurde der Brand eines Wohnhauses mit mehreren vermissten Personen. Um 17 Uhr wurden dazu die drei Feuerwehren, zum Einsatzort in die Brucker Straße in Bergham alarmiert. Erste am Einsatzort waren die Kameraden aus Bergham. Ein Teil begann sofort mit der Verkehrsabsicherung, während die anderen Kameraden sich ein Bild von der Lage machten. Bereits kurze Zeit später rückten die Wehren aus Nittenau und Bruck an. Um die Übung so realistisch wie möglich zu gestalten, wurde das Haus stark vernebelt. Gemeinsam durchsuchten die Atemschutzträger der drei Wehren das Gebäude und fanden in kurzer Zeit die drei Vermissten. Während die erste Person mit einer Trage aus dem Gebäude gebracht werden konnte, mussten die beiden anderen mit einem Rettungstuch herausgebracht werden.

Die Übung lief so realistisch ab, dass es, wie bei einem realen Einsatz auch, einige Schaulustige gab. Sogar eine Drohne wurde über dem Ort des Geschehens gesichtet.

Bei der Nachbesprechung am Gerätehaus der FFW Bergham bedankte sich Kommandant Franz Schuierer bei Christian Goos und Sebastian Bock für die Ausarbeitung der Übung. Goos hatte auch die Einsatzleitung übernommen und betonte, dass das Hauptaugenmerk bei der Übung darauf lag, die Atemschutzträger unter realistische Belastungen zu setzten. Die Übung sei sehr gut abgelaufen und auch die Verkehrsabsicherung habe gut geklappt. Nur einmal missachtete wohl ein Zweiradfahrer die Weisung des absichernden Kameraden. In diesem Zusammenhang merkte Kommandant Schuierer an, das es wichtig sei sich nicht provozieren zu lassen und in solchen Fällen das Kennzeichen zu notieren und dies an den Einsatzleiter weiterzugeben.

Sebastian Bock bedankte sich bei Werner Götzer, der das Übungsobjekt zur Verfügung gestellt hatte und betonte, dass es ihm Spaß gemacht habe, diese Übung mit auszuarbeiten. Der zweite Kommandant der Brucker Wehr, Stefan Rötzer, versprach die nächste Übung der drei Wehren in Bruck abzuhalten. (taf)

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