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Sicherheit

Auf den Ernstfall gut vorbereitet sein

Der Landkreis Schwandorf beteiligt sich an einer Katastrophenschutzübung. Die Zusammenarbeit soll verbessert werden.

Auch die Feuerwehr ist an der Übung beteiligt.  Foto: Martin Schutt/dpa
Auch die Feuerwehr ist an der Übung beteiligt. Foto: Martin Schutt/dpa

Schwandorf.Bei einer Katastrophenschutzübung wird die Bekämpfung eines größeren Schadens geübt. Handelt es sich dabei um eine Rahmenübung, sind keine Einsatzkräfte vor Ort, so dass die interessierte Öffentlichkeit von dieser Übung an sich nichts mitbekommen wird. So wird es auch am 24. Januar 2020 in drei Landkreisen der Fall sein.

Das Szenario: Durch die seit Tagen andauernden, zum Teil heftigen Unwetter mit Starkregen und Orkanböen kommt es vielerorts, vor allem in Süddeutschland, zu schweren Überschwemmungen und zu einer Vielzahl von Sturmschäden. Neben den über-schwemmten Flussbereichen sind vor allen die Umspannwerke betroffen. Einknickende Strommasten verursachen Schwankungen im Stromnetz. Es kommt zum Blackout, einem Zusammenbruch des Stromnetzes. Die Folge: Stromausfall. Zunächst im Vilstal des Landkreises Amberg-Sulzbach, dann in den angrenzenden Regionen der Landkreise Regensburg und Schwandorf. Was sich wie ein Thriller liest, könnte auch bei uns im Landkreis Realität werden. Um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, probt der Katastrophenschutzstab des Landkreises Schwandorf mit elf Gemeinden aus den drei Landkreisen und der Führungsgruppe Katastrophenschutz der Regierung der Oberpfalz am 24. Januar dieses Szenario.

Die Übung wird als Stabsrahmenübung durchgeführt, das heißt, es üben außerhalb der Stäbe keine weiteren Einsatzkräfte. Die eintägige Aus- und Fortbildung mit den Mitarbeitern der Kreisverwaltung und der Stadt Burglengenfeld sowie der Polizei, der Feuerwehr, des Bayerischen Roten Kreuzes und des Technischen Hilfswerks dient vor allem dazu, das Zusammenwirken der Organisationen zu optimieren.

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