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Auf Freunde ist Verlass: 27 000 Euro investiert

Bei der Mitgliederversammlung der Freunde und Förderer des St. Barbara-Krankenhauses wurde über die Erweiterung informiert.
Von Dietmar Zwick

Vorsitzender Andreas Wopperer und Geschäftsführer Dr. Martin Baumann (von rechts) mit stellv. Landrat Joachim Hanisch und 3. Bürgermeisterin Martina Englhardt-Kopf (2. und 3. von links) sowie Mitgliedern der Vorstandschaft und des Direktoriums Foto: Dietmar Zwick
Vorsitzender Andreas Wopperer und Geschäftsführer Dr. Martin Baumann (von rechts) mit stellv. Landrat Joachim Hanisch und 3. Bürgermeisterin Martina Englhardt-Kopf (2. und 3. von links) sowie Mitgliedern der Vorstandschaft und des Direktoriums Foto: Dietmar Zwick

Schwandorf.Eine erfreuliche Bilanz konnte Vorsitzender Andreas Wopperer bei der Mitgliederversammlung der Freunde und Förderer des Krankenhauses St. Barbara aufzeigen. Im abgelaufenen Vereinsjahr konnten bislang Geräte für etwa 13 000 Euro beschafft werden: Ultraschallkopf für die Anästhesie, Infusionspumpenträger für die Notaufnahme sowie zwei Mobilisationsrollstühle und ein Pflegerollstuhl für die Stationen. Zudem wurde die Erstauflage der von Wolfgang Wack initiierten Intensivtagebücher, die jüngst mit dem Rotthaus KlinikAward und dem KU Award zwei renommierte Preise gewannen, finanziert.

Aktuell sei man an der Beschaffung eines Neuromonitoring-Gerätes mit Saxofonsonde für 14 000 Euro, so dass dieses Jahr 27 000 Euro investiert werden können. „Seit seiner Gründung wird der Verein das Krankenhaus dann mit 875 000 Euro unterstützt haben“, bilanzierte der Vorsitzende. Ebenso beachtlich ist die Mitgliederzahl. Wie Andreas Wopperer berichtete, sind seit der letzten Versammlung 73 Personen dem Verein beigetreten. So gehören dem Verein nun 505 Mitglieder an.

Zeitplan

  • Umzug:

    Das neue Gebäude soll ab 8. Februar beginnend mit Station E1 und abschließend am 23. März mit Labor und Umkleiden bezogen werden. Die Segnung des Neubaus werde am 11. März 2020 im Beisein von Gesundheitsministerin Melanie Huml, Landrat Thomas Ebeling und Oberbürgermeister Andreas Feller stattfinden.

  • Eröffnung:

    Am 16. März, wird der neue Eingang eröffnet. Hier stehen 170 neue Parkplätze zur Verfügung. Der Fortschritt kann auf www. barmherzige-bauen-zukunft.de mitverfolgt werden. (szd)

„Wie in jedem anderen Unternehmen und in jeder Kommune gebe es stets mehr Bedarf und sinnvolle Wünsche, als der jeweilige Haushalt hergebe“, erläuterte Wopperer. So auch im Krankenhaus, wo dann die Freunde und Förderer im Rahmen ihrer Möglichkeiten frühere oder zusätzliche Anschaffungen tätigen. Damit beantworte sich die Frage, wieso es noch einen Förderverein brauche, wenn die Barmherzigen viele Millionen investieren könnten. Überdies sei genau dieses Engagement des Trägers ein mehr als guter Grund, den stetigen Ausbau der medizinischen Versorgung für die Bevölkerung in Stadt, Landkreis und darüber hinaus zu unterstützen, unterstrich der Vorsitzende.

Geschäftsführer Dr. Martin Baumann gewährte im Anschluss aktuelle Einblicke in den Neubau des Krankenhauses. 2020 steht die Inbetriebnahme der nächsten großen Erweiterung bevor, die sich auf sechs Geschosse erstrecken werde: Im 4. OG entstehe die Akutgeriatrie mit 30 Betten, im 3. OG finde die Komfortstation mit 35 Betten ihren Platz, im 2. OG werde die Intensivstation mit 22 Plätzen eingerichtet und im 1. OG komme die Normalstation mit Überwachung und 35 Betten hin. Im EG sei die Zentrale Elektive Aufnahme und Cafeteria sowie im UG die Zentralumkleide und Zentrallabor.

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