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Region Schwandorf
Dienstag, 19. Juni 2018 23° 3

Projekt

Auftrag für neuen Brunnen erteilt

Im Zuge der Sanierung und des Ausbaus der Ortsdurchfahrt in Schwarzhofen soll Vasilji Plotnikov für Kunst am Bau sorgen.

Einhellig stimmte der Marktrat für den Brunnenentwurf von Vasilji Plotnikov. Foto: ggo
Einhellig stimmte der Marktrat für den Brunnenentwurf von Vasilji Plotnikov. Foto: ggo

Schwarzhofen. In seiner jüngsten Sitzung hat der Marktrat Schwarzhofen kurzfristig den Punkt „Vergabe des Auftrags für den Brunnen am General-Stephan-Platz“ von der nichtöffentlichen in die öffentliche Tagesordnung aufgenommen. Dazu erläuterte Bürgermeister Maximilian Beer noch einmal, dass ein Zuschuss aus Mitteln der Städtebauförderung ausschließlich für einen künstlerisch gestalteten Brunnen zu erwarten sei, nicht aber für einen reinen Wasserspender. Zudem sei es angemessen, eine Zwei-Millionen-Euro-Investition, die auch in hundert Jahren noch Bestand haben werde, entsprechend künstlerisch zu begleiten.

Kurz ging er noch einmal auf den bereits besichtigten Entwurf des örtlichen Künstlers Vasilji Plotnikov ein. Die Wasserspeier seien in Form von sehr gelungenen Tierköpfen gestaltet und die Spitze bilde ein Lebensbaum. Der bestehe aus sechs Ästen, welche die Altgemeinden symbolisierten und 24 Blättern für die Ortsteile. Ebenfalls als besonders gelungen erachtete Beer die Bodenplatte, welche die mäandrierende Schwarzach darstellen soll.

„Weil der Entwurf wirklich gelungen ist, sieht auch die Regierung der Oberpfalz von der ansonsten üblichen Ausschreibung und einem Künstlerwettbewerb ab“, erklärte Beer. Abzüglich der Förderung für „Kunst am Bau“ und einiger bereits vorliegenden Spenden, rechnete er angesichts der Gesamtkosten von 50 000 Euro mit einem Restanteil des Marktes von maximal 10 000 Euro, die bereits im Haushalt veranschlagt seien.

In ihren Diskussionsbeiträge waren sich die Markträte ebenfalls einig über das „echte Schmuckstück“ für den Markt. Zur Diskussion stand lediglich, ob der Platz zusätzliche Parkplätze vertragen würde. Die Mehrheit sprach sich dagegen aus und erteilte dem Bürgermeister den Auftrag, die Planung entsprechend zu ergänzen.

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