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Aufwärtstrend bei „Jägerblut“

Die „Jägerblutschützen“ blickten bei der Jahresversammlung auf ein erfolgreiches Schieß- und Vereinsjahr zurück.
Von Werner Artmann

Die Vorstandschaft der Jägerblutschützen freut sich über die Geburtstagsscheibe von Walter Huber. Foto: Werner Artmann
Die Vorstandschaft der Jägerblutschützen freut sich über die Geburtstagsscheibe von Walter Huber. Foto: Werner Artmann

Rappenbügl.Bilanz über ein erfolgreiches und aktives Schützenjahr zog bei der diesjährigen Jahresversammlung der erste Schützenmeister Karl Fleischmann vom Schützenverein „Jägerblut“ im Schützenheim. Im Mittelpunkt seines Jahresrückblicks stand die enorme Aufwärtsentwicklung in der Vereinsgeschichte mit dem höchsten Stand von 161 Mitgliedern.

Fleischmann freute sich auch über die vielen vorderen Plätze bei verschiedenen Wettkämpfen. Auch das Schnupperschießen sei ein Erfolg gewesen, zumal einige SchützInnen dem Verein beigetreten seien. Nicht nur bei den Schießen auf Gauebene, sondern auch in der Gauvorstandschaft seien die Jägerblutschützen mit dem ersten Gaujugendleiter Florian Lang, mit Nico Wolf als Gaujugendsprecher und mit Karl Fleischmann als zweitem Gausportleiter und Pressesprecher vertreten. Neben dem Schießsport kamen weitere gesellschaftliche Veranstaltungen dazu.

Wie Schützenmeister Karl Fleischmann weiter feststellte, ist der Verein mit seiner Ausrüstung und den elektronischen Schießständen auf den modernsten Stand und gut für die Zukunft gerüstet. „Dies alles garantiert eine erfolgreiche Fortführung der gemeinnützigen Vereinsarbeit und damit auch den Fortbestand unseres Vereins“, stellte Fleischmann fest.

„Jägerblut- Kader“ gegründet

Über die Mitgliederbewegung berichtete der erste Kassier Robert Stubenvoll, der auch einen ausführlichen und positiven Kassenbericht vorlegte. Mit acht Neuzugängen konnte die Rekordmitgliederzahl von 161 Mitgliedern erreicht werden. Jugendleiter Florian Lang informierte über die Aktivitäten der Schützenjugend, die aus sieben Luftgewehr- und zwei Luftpistolen-Schützen besteht. 2019 nahmen die Schützen an verschiedenen vereinsinternen Veranstaltungen und Arbeitseinsätzen, sowie an der Gau- und Landesmeisterschaft teil. Bei den jetzt angelaufenen Rundenwettkämpfen sind sechs Schützen im Einsatz. Das Schnupperschießen habe fünf neue Jugendschützen zum Training gebracht. Am 7. Oktober wurde der „Jägerblut- Kader“ gegründet. Seither werde 14-tägig mit dem ehemaligen Bundesligaschützen Benjamin Moser trainiert.

Veranstaltungen

  • Termine: Samstag, 23. November: Vereinsmeisterschaft, 8. Dezember, 17 Uhr: Weihnachtsfeier, ab 5. Januar 2020: Beginn des Winterschießens, 2. Mai: Königsproklamation, 27. Juni: Schützenkirwa, 12./13. September: Schützenausflug, 10. Oktober: Kirchweihschießen, 15. November: Generalversammlung.

  • Vereinsfahne:

    Eine Fachfirma restauriert die Vereinsfahne, was rund 1000 Euro kostet. (bat)

Über hervorragende Ergebnisse konnte Damenleiterin Maria Duscher berichten. Teilgenommen wurde am Damensichtungsschießen in Emhof, an der Gau- und Stadtmeisterschaft, beim Gaupokal, beim Städtedreiecklauf und beim Landkreislauf mit den Walkingmannschaften.

Die erste Schießleiterin Michaela Haberkorn konnte auf ein erfolgreiches Schützenjahr zurückblicken. Ein Wermutstropfen sei der verlorene Kampf im Gaupokal gegen Saltendorf gewesen. Es fanden die Vereinsmeisterschaften, das Faschingsschießen, das Winterschießen und das Kirchweihschießen statt. An der Gaumeisterschaft in Saltendorf beteiligten sich 27 Aktive. Die Rundenwettkämpfe haben bereits begonnen und Jägerblut ist mit acht Mannschaften am Start.

Walter Huber stiftete Scheibe

Der zweite Bürgermeister und OSB-Präsident Franz Brunner hob in seiner Ansprache den Schützenverein Jägerblut als sehr aktiven Verein mit Top-Schießleistungen heraus.

Walter Huber stiftete anlässlich seines 80. Geburtstages eine Schützenscheibe, die Robert Stubenvoll an den Verein überreichte und die ausgeschossen wird. Walter Huber war im Verein acht Jahre lang erster Schützenmeister sowie Festleiter zur Fahnenweihe und 1989 zum 25-jährigen Gründungsfest. Mit viel Engagement und innerer Überzeugung hatte Walter Huber maßgeblich die Zukunft des Vereins gestaltet. Im Jahr 2014 war er zum Ehrenmitglied ernannt worden.

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